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Rote Route Nationalpark Hainich

Höhe und Position

Die Rote Route verbindet die Stadt Mühlhausen mit dem Nationalpark Hainich. Sowohl Fahrzeit als auch Schwierigkeitsgrad der Strecke sind abhängig von der Richtung, in der man die Route abfährt. Aus Richtung Mühlhausen kommend hat man einen mäßigen bis steileren Anstieg auf der gesamten Strecke. Hier ist der Schwierigkeitsgrad mittel bis hoch. Fährt man hingegen vom Nationalpark in Richtung Mühlhausen, fällt die Strecke leicht ab. Der Schwierigkeitsgrad ist dementsprechend niedrig. Es ist für trainiertere Radfahrer möglich, innerhalb eines Tages von Mühlhausen in den Nationalpark und wieder zurück zu gelangen.

Die Beschilderung beginnt direkt am Bahnhof von Mühlhausen. Von hier aus führen Sie die roten Fahrräder auf den Hinweistafeln über Radwege und Nebenstraßen, vorbei an der historischen Stadtmauer bis zum Erholungsgebiet „Schwanenteich“ am Stadtrand. Man kann sich auch an den Schildern des Unstrut-Werra-Radwegs orientieren, der bis Langula gemeinsam mit der Roten Route verläuft.

Von Mühlhausen nach Oberdorla passiert die Rote Route das Brunnenhaus Popperode, das Gut „Weidensee“, den Thomasteich mit dem Thomasbrunnen und den Jakobsbrunnen. Ein geteerter Radweg führt über Langula direkt nach Kammerforst. In Kammerforst wurde eine Nationalparkinformation mit Dia-Ton-Schau eingerichtet, die täglich geöffnet ist (Straße der Einheit). Über den Wanderparkplatz „Am Zollgarten“ mit Sitzbänken und Informationen erreicht man den Nationalpark Hainich. Ein Abstecher zum Naturdenkmal „Betteleiche“ lohnt sich. Mönche haben dort eine kastenförmige Aushöhlung in den Baum geschlagen, um Bittschriften vor Witterungseinflüssen zu schützen. Inzwischen ist die Aushöhlung verwittert und gibt dem Baum eine bizarre Form.

Nach einem weiteren kurzen Anstieg erreicht man endlich den höchsten Punkt der Roten Route und kann sich bergab rollen lassen bis zum Otterbühl. Hier trifft man auf die Gelbe Route und die rote Beschilderung endet. Die gelbe Beschilderung leitet die Radfahrer zum Wanderparkplatz Craulaer Kreuz oder in Richtung Berka vor dem Hainich.

Beginnt man die Tour am Craulaer Kreuz, muss man beachten, dass die Route bis zum Otterbühl eine gelbe Radweg-Beschilderung hat. Mühlhausen ist darauf ab dem Craulaer Kreuz ausgeschildert. Die An- und Abreise ist sowohl in Mühlhausen als auch in der Gemeinde Craula mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. In Mühlhausen fahren Busse und Bahnen etwa im Ein-Stunden-Takt an und ab. In Craula besteht nur die Möglichkeit einer An- oder Abreise per Bus. Hier sollte man vorher die Fahrzeiten erfragen, da die Haltestelle im Ort nicht regelmäßig und nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit angefahren wird. Die Fahrrad-Mitnahme ist dabei sowohl in den Bussen, als auch bei der Bahn fast immer möglich.

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Routendaten

  • Gesamtlänge: 22 km
  • Ausgangspunkt in Thüringen: Mühlhausen
  • Endpunkt in Thüringen: Craula
  • Schwierigkeitsgrad: mittel
  • Beschaffenheit des Weges: 10,1 km Asphalt, 5,8 km Pflasterstraße, 6,1 km Schotter

Radroutenplaner

Den detaillierten Streckenverlauf können Sie hier einsehen: zur Route

Hotel-Tipp

Hotel-Tipp

Unser Tipp: Übernachten Sie in einer Bett-und-Bike-zertifizierten Unterkunft direkt an der Radroute. Brauhaus zum Löwen - Mühlhausen ***S

Weitere Informationen

Hier finden Sie weiterführende Informationen zum Radweg: www.kultur-liebt-natur.de