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Pottiga

Pottiga wurde 1325 erstmals erwähnt. Von seinen Anfängen her war Pottiga ein fester Rittersitz. Das Schloss mit dem Rittergut wechselte im Laufe der Jahrhunderte häufig seine Besitzer, bis es 1834 zerschlagen wurde. Übrig geblieben sind ein Teil des Wallgrabens, heute der Dorfteich (Bodendenkmal) und das Gesindehaus – bis 1911 als Schule genutzt – jetzt Wohnhaus Markt 9.

Ein Großteil von Pottiga wurde bei einem Brand 1869 zerstört. Bedeutend für den Ort war die alte Wallfahrtskirche im Ortsteil Arlas, die mit einem Ablass und Ablassmarkt ausgestattet war, zu dem die Kirmes in Arlas, Pottiga und Blankenberg abgehalten wurde. 1856 wurde der Markt nach Pottiga verlegt, der in der Gegenwart mit dem Pottigaer Marktfest am 3. Sonntag im September seine Fortsetzung findet.

Im Ortsteil Saalbach, ehemals der obere Saalehammer, bestand schon vor über 600 Jahren ein Hammerwerk. Landwirtschaft, Bergbau, der Wald und das Hammerwerk prägten den Ort und seine Bewohner. Die Weißnäherei in Heimarbeit besaß eine lange Tradition. Der Ort auf einer nach Südost abfallenden Saaleterasse hat eine freie Lage und zeigt ein geschlossenes Ortsbild mit einem Marktplatz im Zentrum des alten Dorfkernes in dessen Peripherie nach 1900 zahlreiche Siedlungshäuser und seit 50 Jahren die Landwirtschaftlichen Gebäude und Produktionsstätten der LPG entstanden.

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