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Mülverstedt

Die Nationalparkgemeinde Mülverstedt liegt im westlichen Teil des Thüringer Beckens, direkt am Fuße des Hainichs. Eine genaue Entstehungszeit des Ortes kann nicht nachgewiesen werden. Durch Ausgrabungen wurde jedoch festgestellt, dass schon in der frühen Steinzeit in dieser Gegend Menschen lebten. Der Name Mülverstedt erscheint erstmalig in alten Akten als Mulverstete (Marktstätte). Er kann auch auf Mulvere (malen) zurückgeführt werden. In Mülverstedt wurde Waid angebaut. Die Waidmühle stand am östlichen Ortsrand. Ein bestehendes Gut wurde bewirtschaftet von den Herren Mülverstedt, welche ihren Namen vom Ort übernahmen. Vom 11. bis 13. Jahrhundert befand sich das Gut im Besitz der Herren von Hopfgarten. Die wirtschaftliche Historik des Ortes ist durchzogen von vielen kleinen Handwerksbetrieben sowie der Land- und Forstwirtschaft. Die Gemeinde hat heute ca. 740 Einwohner. Ein reges Vereinsleben wird gestaltet durch den Heimat- und Kulturverein, Jugendclub, Faschingsverein, Sportverein und der freiwilligen Feuerwehr. Diese gewährleisten das ganze Jahr über ein buntes, abwechslungsreiches und traditionsverbundenes Programm. Der nahegelegene Nationalpark Hainich (1500 ha in der Gemarkung Mülverstedt) macht den Ort zum Ausgangspunkt für Wanderungen und Radtouren in ein unverwechselbares Naturparadies. Auch ein Pendelbus zum Ihlefeld (Hainich-Express) steht zur Verfügung.

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Lage

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Verwaltungsgemeinschaft Unstrut-Hainich

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