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Kaltenwestheim

Im Thüringer Teil der Rhön im Landkreis Schmalkalden-Meiningen liegt das Dorf Kaltenwestheim. Als Westheim im Tullifeld wurde das Dorf erstmals 795 erwähnt. Den Zusatz „Kalten“ erhielt der Ort - ebenso wie Kaltensundheim oder die Stadt Kaltennordheim - erst im 14. Jahrhundert. Die besondere Lage und Wetterbedingungen führen öfter zu 2 – 3 °C Temperaturunterschieden zu den Nachbarorten. Das Wahrzeichen von Kaltenwestheim ist der „Wetzstein“ in der Nähe des gemeindlichen „Rathauses“ mit Gaststätte. Der „Wetzstein“ ist eine Ehrensäule des Grafen von Henneberg und erinnert an eine historische Begebenheit im Jahre 1463, bei dem erst durch die tapferen Kaltenwestheimer Frauen ein Überfall auf den Ort verhindert werden konnte. Dramatisch ging es in der Ortsgeschichte weiter. Nachdem ein Großbrand die Kirche und 109 Wohnhäuser vernichtete, wurde der Ort 1945 durch einen amerikanischen Luftangriff erneut zu 80% zerstört.

Kaltenwestheim wurde wieder aufgebaut  entwickelte sich im Laufe der Jahre zu einem großzügig gestalteten Rhöndorf. Enge Gassen sucht man in dem Ort mit viel Grün und schön gestalteten Höfen vergeblich. In Kaltenwestheim werden noch alte Traditionen gepflegt und zünftig Kirmes, Sportfest und Karneval gefeiert. Zu Kaltenwestheim gehört der Orsteil Mittelsdorf im schönen Lottetal.

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Lage

Kontakt

Verwaltungsgemeinschaft "Hohe Rhön"

Hauptstraße 18
98634 Kaltensundheim

Telefon: 036962-2610
Fax: 036946-21619

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