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Heringen / Helme

Heimatforscher gehen davon aus, dass Heringen erstmals am 18. Mai 874 in einer Urkunde des Klosters Fulda über das Zehntrecht als Ortschaft "Heringia" erwähnt wurde. Es entstand an der Nordseite der am Ende des 8. Jh. von Beamten Karls des Großen angelegten Heerstraße, die von Merseburg über Querfurt, Tilleda, Kelbra, Heringen und Sundhausen nach Nordhausen führte. Seit 1327 besitzt Heringen Stadtrecht. In dieser Zeit wurden auch das Schloss und die Stadtmauer, welche den auch jetzt noch historischen Stadtkern umschließt, erbaut. Große Teile dieses, als äußere und innere Stadtmauer angelegten Bauwerkes, sind auch heute noch vorhanden und stellen die längste noch erhaltene Stadtmauer in Thüringen dar. Zugang zur Stadt hatte man westlich und östlich über Zugbrücken am Ober- und Untertor. Ein drittes Tor, das "Lindentor", wurde 1590 aus einer Pforte im Süden der Stadt (Badestube) errichtet. Heringen hat sich den ländlichen Charakter stets erhalten. Eingebettet zwischen dem Harz in nördlicher und der Windleite in südlicher Richtung hat sein Territorium eine Ausdehnung von 21 Quadratkilometern. Bis September 2010 befand sich der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Goldene Aue in der Straße der Einheit 42/43. Am 12. September 2010 erfolgte der Umzug in den langjährig renovierten und restaurierten Ratskeller (Straße der Einheit 100). Dort befindet sich auch der Sitz der 2012 gegründeten Landgemeinde "Stadt Heringen / Helme".

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Förderverein Goldene Aue

Steinerstock 9 // OT Auleben
99765 Heringen / Helme

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