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Denkmal für die Märzgefallenen 1920

Der Architekt Walter Gropius war der Gründer des Bauhauses und einer der Pioniere des neuen Bauens in den 1920er Jahren. Leider ist am Bauhaus-Gründungsort Weimar keine seiner baulichen Ideen umgesetzt worden. Einzig das Denkmal für die Märzgefallenen auf dem Historischen Friedhof ist als Replik zu finden.

Gropius schuf das Denkmal zur Erinnerung an die Menschen, die bei der Niederwerfung des rechtsradikalen Kapp-Putschs 1920 mit ihrem Leben bezahlten. Putschende Soldaten der Reichswehr schossen auf demonstrierende Arbeiter – sieben der Opfer wurden zunächst auf dem nördlichen Teil des Hauptfriedhofes beerdigt und ein Jahr später an den Standort des Denkmals umgebettet. Das abstrakte Denkmal aus Beton, das einen „Blitzstrahl aus dem Grabesboden als Wahrzeichen des lebendigen Geistes“ (Gropius) darstellt, wurde am 1. Mai 1922 enthüllt. An den Blitz schließen sich die sieben Grabplatten der Opfer an.

Das Denkmal wurde von den Nationalsozialisten im Februar 1936 zerstört. Es wurde 1946 in leicht veränderter Form rekonstruiert. Der erste Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald wurde hier begangen.

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Denkmal für die Märzgefallenen 1920

Am Poseckschen Garten
99423 Weimar

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