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Bauhaus Weimarer Land

Weimarer Land - Inspiration des Bauhaus-Künstlers Lyonel Feininger

Gelmeroda, Vollersroda, Mellingen – kleine Dörfer, die untrennbar mit dem Schaffen Lyonel Feiningers, einem der ersten Meister des Bauhauses, verbunden sind. Wer über Feininger spricht, kommt nicht umhin, auch die Namen der Orte im Umkreis von Weimar zur Kenntnis zu nehmen. 

Auf seinen ausgedehnten Touren – oft auch mit dem Fahrrad – durch das Weimarer Land hat er die Kirchen und Dorfansichten minutiös erfasst und später in seinem malerischen Lebenswerk verarbeitet. Feininger kam vor gut 100 Jahren erstmals nach Weimar. Er war der erste Künstler, der von Walter Gropius ans Bauhaus berufen wurde.

Dem Design hat sich auch Apolda – die Stadt der Strickwaren – verschrieben: Gemäß dem Prinzip des Bauhauses, eine Einheit von Kunst und Technik zu schaffen, können Studierende von Mode-Designhochschulen im Rahmen des Apolda European Design Award ihre Entwürfe in Strickbetrieben selbst herstellen.

Mellingen: Feiningerturm

Mellingen: Feiningerturm

Angeregt von Feiningers Motiv der Mellinger Kirche entstand nach Plänen des Architekten Marcel Kalberer im Auftrag des Kreises Weimarer Land dieser Turm, der Feiningers Malweise in dreidimensionaler Form nachempfindet.

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Apolda: Eiermannbau

Apolda: Eiermannbau

Der 1906/07 durch den Apoldaer Architekten Hermann Schneider errichtete Stahlskelettbau wurde in Jahren 1938/39 durch Egon Eiermann erweitert. Als Bekrönung des um ein Geschoss erhöhten Neubaus entwarf er ein ausladendes Terrassendach. So entstand, zusammengesetzt aus einem älteren und einem neueren Baukörper ein moderner Industriebau.

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