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Kleine Synagoge

Die Wiederansiedlung der dritten jüdischen Gemeinde zu Erfurt im 19. und 20. Jahrhundert ist Thema der Ausstellung im Keller der Kleinen Synagoge. Rund 350 Jahre nach ihrer erzwungenen Abwanderung waren um 1800 wieder Juden nach Erfurt zurückgekehrt. Davis Salomon Unger erhielt 1820 als erster Jude seit 1453 das städtische Bürgerrecht. Sein Sohn Ephraim Salomon Unger wurde 1860 zum Ehrenbürger der Stadt Erfurt ernannt. Exemplarisch werden weitere namhafte Personen vorgestellt.

Mit dem Anwachsen der Gemeinde und dem Bau der Großen Synagoge wurde die 1840 eingeweihte Kleine Synagoge schon 44 Jahre später profaniert. Durch Umbau und Nutzung als Wohnraum und Warenlager blieb sie als Synagoge unerkannt und entkam damit der Zerstörung im Nationalsozialismus. In den 1980er Jahren fanden Bauforscher die Mikwe sowie den Toraschrein und die Frauenempore. Nach seiner Restaurierung zeigt sich der Innenraum heute in nahezu ursprünglichem Zustand. Die Ausstellung in der als Begegnungstätte genutzten Kleinen Synagoge kann im Rahmen der Öffnungszeiten besichtigt werden.

Öffnungszeiten

Dienstag: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Mittwoch: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Donnerstag: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Freitag: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Samstag: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr
Sonntag: 11:00 Uhr - 18:00 Uhr

Service

  • Sprache: deutsch

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Lage

Kontakt

Kleine Synagoge

An der Stadtmünze 5
99084 Erfurt

Telefon: +49 (0) 361 655 1666

Ortsinformationen

Anreise

Information zu Öffnungen

Da die Regelungen zur Coronavirus-Eindämmung gelockert werden, öffnen nach und nach kulturelle Einrichtungen und andere Institutionen. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch beim jeweiligen Betreiber, z.B. auf der Website, ob und wie der Besuch vor Ort möglich ist.