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Burg Großbodungen

Als ehemalige Wasserburg im 13. Jahrhundert erbaut, prägt ein ca. 27 Meter hoher Wartturm die Fassade der alten Wehrburg. Der Bau geht auf das Ortsadelsgeschlecht der Herren von Bodungen zurück. Anfang des 14. Jahrhunderts erweiterte die Familie die Burg und errichtete innerhalb der Ringmauer ein noch heute erhaltenes steinernes Wohnhaus mit Kamin.

Als Ministeriale im Dienste der Mainzer Erzbischöfe gaben die Herren von Bodungen die Burg und dazugehörigen Lehen spätestens im Jahre 1417 auf und übersiedelten nach Martinfeld nahe Heiligenstadt. Von diesem Zeitpunkt an unterhielten die Südharzer Grafen von Hohnstein das Haus. Sie verpachteten Burg und zugehöriges Kammergut in der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts an Hans von Berlepsch, Sohn des bekannten Wartburghauptmannes Berlepsch, der Martin Luther Zuflucht auf der Wartburg bot. Im Zuge der Erbfolge gelangte die Burg im Jahre 1593 von den Hohnsteinern an die Fürsten von Schwarzburg-Sondershausen. 

Seit 1994 befindet sich die Burg in Privatbesitz der Familie Graf von Westphalen, die das bedrohte Denkmal saniert hat.

Führungen für Gruppen sind mit Voranmelung möglich. 

Service

  • Führung mit Anmeldung
  • Sprache: deutsch

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Lage

Kontakt

Galerie in der Burg

Fleckenstraße 41
37345 Großbodungen

Telefon: +49 (0) 36077 18934

Ortsinformationen

Anreise

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