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Veste Heldburg

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Bereits von weitem sichtbar, überragt die Veste Heldburg, auf einem 403 m hohen Phonolitfelsen stehend, das Heldburger Land. Früher eine bedeutende Bastion im Grenzland der hennebergischen und später kursächsischen Herrschaftsbereiche, hatte die Veste Heldburg die Aufgabe, in Gefahrensituationen den fränkischen Nachbarburgen Feuerzeichen zu geben. Das brachte ihr den Namen "Fränkische Leuchte" ein. Bei schönem Wetter werden sie vom 45 m hohen Turm mit einem herrlichen Panoramablick bis zur Veste Coburg, dem Thüringer Wald, der Rhön, der fränkischen Jura, den Hassbergen und dem Frankenwald belohnt.

Die Burganlage der Veste Heldburg geht wohl auf das 12. Jahrhundert zurück. Unter der ernestinischen Linie der Wettiner erfuhr die Burg im 16. Jahrhundert eine prägende Ausbauphase mit der Errichtung eines glanzvollen Schlossbaues. Der von Friedrich II. beauftragte Baumeister Nikolaus Gromann schuf ein Meisterwerk der Renaissancebaukunst in Mitteldeutschland. Hier fanden im Zuge der Reformation politische Beratungen statt, Reichsritter schmiedeten Verschwörungen gegen Kurfürst und Kaiser, man feierte großartige Hochzeiten und fürstliche Nachkommen erblickten das Licht der Welt.

Nach Plünderungen im 30-jährigen Krieg und mehr als hundertjährigem Verfall veranlasste ab 1874 Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen die umfassende Erneuerung der Heldburg, die er zeitweilig mit seiner Frau, der Hofschauspielerin Ellen Franz, Freifrau von Heldburg, bewohnte.
Nachdem der Französische Bau im Inneren (im Stil der Neorenaissance) ausgestattet war, entstanden im Kommandantenbau Räumlichkeiten für die Freifrau von Heldburg (im Stil der Spätgotik). In der als Gesellschaftszimmer dienenden "Freifraukemenate" trafen der Herzog und seine Gattin mit Künstler und Intellektuellen, wie Johannes Brahms, Franz von Lehnbach, Ernst Haeckel u. a. zusammen. Der Herzog verfügte testamentarisch, dass die von ihm nach seinen künstlerischen Vorstellungen eingerichtete und überformte Burg nach seinem Tode unverändert ein der Öffentlichkeit zugänglicher Hort der Kunst und Gelehrsamkeit sein solle.

Während des DDR-Regimes befand sich die Stadt Heldburg und damit auch die Veste Heldburg im Sperrgebiet. Von 1954 bis 1982 nutzte man die Anlage als Kinderheim, bis ein Großbrand den Französischen Bau vernichtete. Mit der deutschen Wiedervereinigung begann der Wiederaufbau. Seit 1994 befindet sich die Veste Heldburg im Besitz des Landes Thüringen und wird von der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten verwaltet.

Seit dem Jahre 2016 präsentiert sich die Veste Heldburg als "Deutsches Burgenmuseum" den Besuchern. In rund 40 Räumen informiert Sie das in Europa einzigartige Museum anhand von originalen Objekten, Modellen, aber auch digitalen Stationen über die Geschichte, Bedeutung und Entwicklung der Burgen im deutschen Sprachraum. Die Veste Heldburg ist dabei selbst größtes Ausstellungsobjekt

Auf der Veste Heldburg finden über das ganze Jahr hinweg interessante kulturelle Veranstaltungen statt. Ein besonderer Höhepunkt ist dabei das Burgfest mit einem Mittelaltermarkt im September. Ritter, Gaukler, Spielleute, Handwerker und Händler nehmen Sie mit auf eine unterhaltsame Zeitreise - ein historisches Vergnügen, das Jung und Alt begeistert.

Eintritt (inklusive Museum):

  • 7,00 € Erwachsene, 3,50 € ermäßigt
  • 4,50 € pro Person Gruppen, ab 15 Personen
  • 14,00 € Familienkarte (2 Erwachsene und Schulkinder)
  • 1,00 € Kind Schulklassen, Begleitperson frei

Führungen

  • Gruppen bis 20 Personen 70,00 € zuzüglich Eintritt, Dauer circa 90 Minuten

Öffnungszeiten

Dienstag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mittwoch: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Donnerstag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Freitag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Samstag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Sonntag: 10:00 Uhr - 17:00 Uhr

Nebensaison

  • November, Dezember, März: Dienstag bis Sonntag 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr
  • Januar und Februar: Samstag und Sonntag 10:00 bis 16:00 Uhr

 

  • An Feiertagen in Thüringen geöffnet.
  • 24.12., 25.12. und 31.12.2018 geschlossen

 

  • Letzter Einlass ist 30 Minuten vor Schließung des Museums.

Detailinformationen

  • Historismus
  • Renaissance
  • Romanik

Service

  • Führung mit Anmeldung
  • Sprache: deutsch
  • Bus-Parkplätze: 1
  • familien- und kindergerecht
  • Für Kinder und Familien: Im Rahmen der Pilotausstellung Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg befinden sich Burgenmodelle der Firma Playmobil in den Ausstellungsräumen.

Barrierefreiheit

Informationen für Gäste mit Gehbehinderung Informationen für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen Bequem unterwegs für alle Generationen

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Lage

Kontakt

Deutsches Burgenmuseum Veste Heldburg

Burgstraße 1
98663 Bad Colberg-Heldburg

Telefon: +49 (0) 36871 21210
Fax: +49 (0) 36871 20199

Ortsinformationen

Anreise

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