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Urbach

Erstmals wurde der Ort Urbach im Jahre 874 erwähnt,in dem Ludwig der Deutsche dem Kloster Fulda das Zehntrecht zusprach. Davon ausgehend hat mit Wahrscheinlichkeit der Ort bereits 850 bestanden. Urbach, im Kreise Ilfeld, gehörte zur alten Grafschaft Hohnstein. Nach Abschriften der Schulchronik übergibt 1169 Kaiser Friedrich Barbarossa tauschweise dem Stifte Goslar mehrere Hufen in Urbeke, welche zum Königshofe Nordhausen gehört hatten. 1170 überlässt derselbe dem Kloster Walkenried 1/2 Hufe Land in Urbeke. Seit 1394 gehörte Urbach zum Amt Kelbra und wurde erst im 18. Jahrhundert dem Amt Hohnstein wieder zugelegt. Nach mündlicher Überlieferung soll Urbach seinen Namen durch die Grenze-den Bach bei Görsbach-erhalten haben. Ur heißt: das erste Dorf nach der Grenze. Urbach lag am Rande der Sümpfe der "Goldenen Aue". Durch Urbarmachung dieser und Abholzung des Waldes wurde es Bauerndorf.Auch im Wappen der Gemeinde kommt die Verbindung des Ortes zur Landwirtschaft durch die Ährengarbe zum Ausdruck. Die Säge/Axt zeigt die Tätigkeit des Holzfällerhandwerks und der Forstwirtschaft, denn auch diese Zünfte waren auf Grund der großen forstwirtschaftlichen Gemarkungsfläche einer der Haupterwerbszweige der Landbevölkerung Urbachs. Das Eichenblatt im Mittelpunkt des Wappens zeugt von der Standhaftigkeit der Einwohner der Gemeinde. Urbach ist das Tor zum "Alten Stolberg", wo man vom Waldhotel "Kalkhütte" auf gut ausgeschilderten Wanderwegen das Landschaftsschutzgebiet erkunden kann.

Wandern, Rad und Natur (2)

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