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Pechofen Geisenhain

Der historische, überdachte auf Backsteinen gemauerte Pechofen wurde bis in die 20er Jahre des 20. Jh. zur Pechsiederei verwendet und ist in einem sehr guten Zustand. Er hat zwei 12 cm starke, nebeneinander laufende Mauern, die sich oben am Scheitel miteinander verbinden. Die Steine sind beim Aufmauern mit Lehmmörtel verbunden worden. Die äußeren Ansichtsflächen sind mit einer starken, mit Stroh vermischten Lehmschicht umgeben worden.

War der Ofen gefüllt und der Brenner, die beiden Löcher zum großen Ein- und aussteigen, mit Steinplatten oder Ziegelsteinen verschlossen, dann konnte der Brand angelegt werden. 
Die Flamme schlug in den Luftraum zwischen den beiden Wänden; der Rauch kam so durch die kleinen Löcher im äußeren Mantel ins Freie gelangen. Das Holz fing bald an zu schwitzen, Pech und Terpentin liefen heraus auf den Boden durch die beiden vorgesehenen Röhren in die Rinnen und in die bereitgestellten Gefäße. Das Öl und das Pechwasser wurden dann in Fässer gefüllt und bis nach Sachsen und Bayern mit der Schubkarre geliefert.

Service

  • Restaurant
  • Sprache: deutsch

Kommentare

Lage

Kontakt

Pechofen Geisenhain

Pfarrwinkel 10
07646 07646 Tröbnitz

Telefon: +49 (0) 36428 64811
Fax: +49 (0) 36428 64848

Ortsinformationen

Anreise