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Oskar Schlemmer

Geschätzt für sein Triadisches Ballett, welches mehrere Aufführungen zur ersten großen Bauhaus-Ausstellung in 1923 hatte, ist Oskar Schlemmer vor allem für seine zahlreichen Gemälde wie die Bauhaustreppe (1932) bekannt.

Der Bühnenvirtuose

Bevor Schlemmer ans Bauhaus in Weimar kam, ließ er sich als kunstgewerblicher Zeichner ausbilden. Nach unterschiedlichen Schaffensstationen als freier Maler, Meisterschüler Adolf Hölzels, Leiter des Neuen Kunstsalons und geleistetem Kriegsdienst wurde er 1921 von Gropius ans Bauhaus berufen.

Als Formmeister übernahm Oskar Schlemmer die Werkstatt für Wandmalerei, für Holz- und Steinbildhauerei, zeitweise auch für Metall. 1922 feierte sein experimentelles Triadisches Ballett in Stuttgart Uraufführung. Von 1923 bis 1929 leitete er dann die legendäre Bühnenwerkstatt – erst in Weimar, dann in Dessau. Hier erforschte er mit den Studierenden den Menschen im Raum. Auf ihn gehen neben zahlreichen fantasievollen Bauhaus-Kostümfesten u. a. auch das Bauhaus-Signet von 1922 und die Wandgestaltung im Weimarer Werkstattgebäude von 1923 zurück. Drei rekonstruierte Wandmalereien zeigen noch heute einen Teil der Gestaltung des Treppenhauses des Bauhaus-Meisters zur Bauhaus-Ausstellung in 1923.

Wandbild zur Werkschau

Wandbild zur Werkschau

Weimar, 1923
Das Wandbild in der ehemaligen Kunstschule wurde von Schlemmer zur ersten Bauhaus-Werkschau im Jahr 1923 angefertigt. Nach Sanierung in 2010 kann das Gemälde heute noch betrachtet werden.

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Haus Auerbach

Haus Auerbach

Jena, 1924
Das damalige Privathaus von Physiker Felix Auerbach diente zur Avantgarde-Zeit als Ausstellungsort der Bauhaus-Künstler. Auch Oskar Schlemmer war hier mit einer Einzelausstellung vertreten.

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Die Wirkungsorte von Schlemmer

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