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Orlamünde

Wo die Orla in die Saale mündet, direkt an der Bahnlinie Berlin- München liegt das Städtchen Orlamünde, auf halber Strecke zwischen Jena und Rudolstadt. Orlamünde teilt sich in zwei Ortsteile. Die Unterstadt, vom Volksmund Nachhausen genannt, liegt an der B 88. 70 m hoch über der Mündung der Orla in die Saale liegt auf einem langgestreckten Buntsandsteinsattel die Oberstadt. Wegen seiner hochgebauten Lage wird Orlamünde (Oberstadt) das "Thüringische Bethlehem" genannt. Mit ca. 1.400 Einwohnern zählt Orlamünde zu den kleinsten Städten Thüringens. Durch die Lage am Kreuzungspunkt zweier Straßen und im Schutze der 1115 erwähnten Burg war dem Ort im Mittelalter eine Blütezeit beschieden. So sind Markt-, Münz- und Braurecht schon 1194 nachweisbar, während das Stadtrecht um 1344 erfolgte. Die weithin sichtbare Kemenate bildet den Rest der mittelalterlichen Burganlage, die über 300 Jahre lang hier Sitz der Grafen von Orlamünde (um 1040- 1344) war.

Luther 2017 – 500 Jahre Reformation

Orlamünde erlangte während der Reformation Bedeutung durch das Wirken des radikalen Reformers Andreas Bodenstein (1486-1541), genannt Karlstadt. Luther versuchte mehrmals vergeblich, ihn auf  einen gemäßigten Weg zurückzubringen.

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Lage

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Touristinformation Saaletal

Margarethenstraße 7/8
07768 Kahla

Telefon: +49 (0) 36424 78439
Fax: +49 (0) 36424 782001

Ansprechpartner(in): Frau Heidrun Eckert

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