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Auf der Spur des Schiefers

Höhe und Position

Vom Wanderparkplatz am Ortsausgang von Steinheid führt die Tour zunächst unterhalb des Berges Kieferle in die Ortslage Steinheid, um dann entlang des Rennsteigs über Limbach zum sogenannten Dreistromstein zu gelangen. Dieser historische Gedenkstein markiert die Wasserscheide zwischen den drei Stromgebieten der Elbe, Weser und des Rheins. Mit den für die jeweilige Region typischen Gesteinen wurde dieses Denkmal im Jahre 1906 errichtet.

Unweit der Gemeinde Siegmundsburg wird die „Hintere Werraquelle“ passiert. Zunächst auf schmalem Pfad, später auf gut fahrbaren Waldwegen, steigt die Tour allmählich zum Bleßberg (867 m N.N.) mit Aussichtsturm und Einkehrmöglichkeit an. Ein traumhafter Trail führt vom Bleßberg hinab nach Stelzen. Für die nächsten Kilometer entlang des Südrandes vom Thüringer Wald ist der Panoramaweg „Schaumberger Land“ der ständige Begleiter. Dieser Abschnitt wird durch herrliche Aussichten in das bayerische Gebirgsvorland charakterisiert. In Theuern befindet sich unmittelbar am Streckenverlauf das Deutsche Goldmuseum. In dieser Region des Thüringer Waldes wurde im Mittelalter erfolgreich nach Gold gegraben.

Von Rauenstein geht es zunächst auf einer aussichtsreichen Sonnenterrasse und später durch ausgedehnte Waldbereiche hinauf Richtung Fellberg. Das letzte Stück der Auffahrt zum Fellberg erfolgt über einen schönen Pfad inmitten der ehemaligen Schiefertagebaue rund um Steinach. Hier wurde der weltweit qualitativ hochwertigste Griffelschiefer abgebaut. Das Deutsche Schiefermuseum in Steinach dokumentiert die gesamte Epoche des Schieferbergbaus. Vom 842 m hohen Fellberg geht es nun ganz entspannt mit wenigen Höhenmetern zurück nach Steinheid.

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Routendaten

  • Gesamtlänge: 40,2 km
  • Ausgangspunkt in Thüringen: Steinheid
  • Endpunkt in Thüringen: Steinheid
  • Höhenunterschied: 479 bis 860 m über NN
  • : 1015 m
  • Schwierigkeitsgrad: schwer
  • Beschaffenheit des Weges: 6,9 km Asphalt, 4,4 km Waldpfad, 28,9 km Wald-Wiesenweg