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Menteroda

Menteroda wurde erstmals in Jahre 966 (Ortsname: Beraroda, Bettelroda) erwähnt. Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte in Jahre 1197. Im Jahre 1525 wurde der Ort vollständig zerstört. Doch der Herzog August von Sachsen - Gotha gab im Jahre 1551 den Befehl zum Wiederaufbau des Ortes. Seit 1553 existiert eine ziemlich geschlossene Geschichtsschreibung, die viele interessante Details aus der Vergangenheit zu erzählen weiß. Die Gemeinde erkaufte sich 1606 das Backrecht und das Schafhalterecht. Das Trottsche Freigut kaufte die Gemeinde 1660. In den Jahren 1716 - 1720 wurde eine neue, steinerne Kirche gebaut. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts kam die Hausweberei als zusätzliche Einnahmequelle hinzu. Im 19. Jahrhundert wurde die Armut so stark, daß viele Menteröder nach Amerika übergesiedelten. Doch dann wurde Kalisalz gefunden und der Ort erfuhr eine ungeahnte Blüte. Vor etwa 96 Jahren (1906 - 2002) hat bei uns der Bergbau angefangen und sehr früh hatte man eine Tiefe von 1001 m erreicht, die im Vergleich zu anderen Gruben die tiefste von Europa war. Im Jahre 1991 ging die Ära des Kalibergwerks in Menteroda zu Ende. Heute erinnert uns nur noch ein Denkmal und ein Bergbaumuseum an 85 Jahre Bergbaugeschichte.

Museen, Kunst und Kultur (1)

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Lage

Kontakt

Gemeinde Menteroda

Holzthalebener Straße 38
99996 Menteroda

Telefon: +49 (0) 36029 81513
Fax: +49 (0) 36029 81518

Anreise