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Ausstellungen auf der Leuchtenburg Seitenroda

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Auf einem Bergkegel erhebt sich 400 m über dem romantischem Saaletal die aus schon großer Entfernung sichtbare Leuchtenburg. Mit ihrer fast vollständig erhaltenen Anlage aus doppelten Mauern, Wallgräben und Wehrtürmen zählt sie zu einer der faszinierendsten Höhenburgen Deutschlands und darf sich zu Recht mit dem klangvollen Beinamen »Königin der Saale« schmücken. Seit ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1221 sah die Burg viele verschiedene Burgherren kommen und gehen. So diente sie in den Jahren 1396 bis 1702 als fürstliches Amt und oberste Gerichtsbehörde. Mit der Verlegung des Amtes nach Kahla wurde die Anlage dann bis 1871 als Zucht-, Armen- und Irrenhaus genutzt. Ein Teil der Leuchtenburg diente vorübergehend als Hotel (1873–1951) sowie von 1951 bis 1997 als Jugendherberge.

Heute erkundet man auf Führungen unter fachkundiger Leitung von Kurfürstin Sybille das Burgverlies, bewundert Rüstungen, Lanzen und Kanonen und entdeckt kostbare Porzellanschätze.

Die Ausstellungen zur Geschichte

800 Jahre Burggeschichte warten darauf, erkundet und entdeckt zu werden. Sie erfahren mehr von den früheren Burgbesitzern aus dem Hause Lobdeburg, Schwarzburg und Wettin und sehen den berühmten Tautenburger Mahlschatz. Im Marterturm erwartet den Gast eine spannende Ausstellung zur mittelalterlichen Gerichtsbarkeit. Sprechende Steine an den Turminnenwänden berichten vom Schicksal der Häftlinge. Mit 80 m Tiefe gehört der Leuchtenburger Brunnen zu den tiefsten in Thüringen. Im Tretrad kann man am eigenen Leibe erfahren, wie mühsam es war, das Wasser nach oben zu bringen.
Gefühle von Freiheit und unstillbar freudigem Lebensdurst dominierten die deutsche Jugendbewegung ab 1913. Die Leuchtenburg war vor 100 Jahren deutschlandweit einer der wichtigsten Orte dieser Strömung. Unter anderem werden der charismatische Anführer Muck Lamberty und seine Neue Schar auf der Leuchtenburg in einer eindrucksvollen Fotodokumentation präsentiert.

Die Porzellanwelten Leuchtenburg

Kostbar, rätselhaft, mythenumwoben - die Porzellanwelten Leuchtenburg: Sie schicken den Besucher auf eine sinnliche Reise und erzählen ihm spannende Geschichten ums Porzellan. Er reist in ferne Länder, bestaunt Wunderkammern, experimentiert in einer Alchimistenküche und nimmt Platz an reich dekorierter fürstlicher Tafel. 350 kostbare Exponate werden hier innovativ inszeniert und lassen faszinierende Raumeindrücke entstehen. Die Porzellanwelten verändern das Gesicht der Leuchtenburg stetig; Moderne Architektur wächst zwischen historischen Gemäuern.

Am 20. März 2015, dem internationalen Tag des Glücks, eröffnen drei neue spektakuläre Ausstellungswelten und führen damit die einzigartigen Leuchtenburger Porzellanwelten zu einem krönenden Abschluss. In den neuen Welten „Prolog“, „Archiv der Wünsche“ und „Skywalk der Wünsche“ werden Superlative zu bestaunen sein, wie sie die Welt noch nie gesehen hat: Eine Porzellanvase von fast acht Metern Höhe, deren Dimension und Konstruktion bei weitem alles übertrifft, was jemals aus dem filigranen Stoff erschaffbar erschien. Das passende Gegenstück dazu wird das kleinste jemals hergestellte Porzellanservice sein.

Der Skywalk als dritte große Attraktion ist ein 20 Meter langer Steg aus Stahl und Glas, der weit über die mittelalterlichen Burgmauern hinaus reicht. Damit eröffnet er nicht nur fantastische Panoramablicke über das Saaletal, sondern schafft zugleich im wahrsten Wortsinn Zugang zum Glück. Die Gäste dürfen hier nämlich ihre Wünsche auf ein Stück Porzellan schreiben, dieses vom Steg in die Tiefe werfen und auf das Glück der Scherben hoffen.

Sonderausstellung: Die Wanli Expedition. Weißes Gold vom Meeresgrund: Hier auf 427 Metern über dem Meeresspiegel trifft Abenteuer auf Wissenschaft und es präsentieren sich in einer einzigartigen Inszenierung versunkene Schätze und sagenhafte Kostbarkeiten aus den Tiefen des Ozeans: Wertvollstes Porzellan erblickt das Tageslicht.

Drei Jahrhunderte Altthüringer Porzellanherstellung dokumentieren wir in einer sehenswerten Sammlung in modernen Schaumagazinen. Die Leuchtenburg verfügt über eine der umfangreichsten Sammlungen. Eine Besonderheit dabei: Porzellanstücke, die die Leuchtenburg als Bodenmarke haben.

Öffnungszeiten

Montag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Dienstag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Mittwoch: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Donnerstag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Freitag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Samstag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr
Sonntag: 09:00 Uhr - 19:00 Uhr

Winterzeit (November - März)
täglich 10:00 bis 17:00 Uhr
(am 24.12. nur bis 14:00 Uhr)
 
Letzter Einlass 30 Minuten vor Ende der Öffnungszeit

Detailinformationen

  • Kultur/Geschichte
  • Kunst
  • Volkskunde
  • Für Kinder und Familien gibt es auf der Leuchtenburg besondere museumspädagigische Angebote. Es heißt in die Zeit der Ritter und Burgfräulein eintauchen, vieles aus der Zeit der Drachen erfahren und alte Handwerke ausprobieren. Aus vielfältigen Angeboten können außergewöhnliche Ausflüge oder Geburtstagsfeiern zusammengestellt werden.
  • Großes Mittelalterspektakel zu Ostern, Walpurgisnacht und Konzert- und Theaterreihe "Sommerklänge" von April bis September, Weihnachtsmarkt am 2./3. Adventswochenende

Service

  • Führung mit Anmeldung
  • Café
  • Restaurant
  • Sprache: deutsch, englisch
  • Bus-Parkplätze: 10
  • PKW-Parkplätze: 50
  • familien- und kindergerecht
  • Für Kinder und Familien: Kleine Geister auf Schatzsuche - spannender Erlebnisrundgang für Kinder; Tapfere Ritter - Ein spannender Ausflug für Kinder

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Lage

Kontakt

Leuchtenburg

Auf der Leuchtenburg
07768 Seitenroda

Telefon: +49 (0) 36424 / 713300
Fax: +49 (0) 36424 / 713310

Ortsinformationen

Anreise