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László Moholy-Nagy

Vom ursprünglichen Jura-Studium fand László Moholy-Nagy über erste Zeichnungen zur Kunst, lehrte und experimentierte multimedial am Bauhaus in Weimar und wurde später selber Gründer einer Design-Hochschule in Chicago.

Der Grafikdesigner

Nach Kriegsende entstanden die ersten Berührungspunkte mit der Kunst: Zunächst zeichnete Moholy-Nagy während seines Kriegsdienstes, später nahm er Abendkurse. 1922 lernte er Walter Gropius kennen, der ihn bereits ein Jahr später zum Leiter der Metallwerkstatt ans Bauhaus holte. Dort beeinflusste das gestalterische Multitalent bis 1928 die Entwicklung moderner Produkte, die Fotografie, Typografie und Bühnenarbeit. In seinem Vorkurs führte er die Studienanfänger an eine systematische Untersuchung der unterschiedlichen Materialien heran und ließ sie Raum- und Gleichgewichtsstudien anfertigen.

Während seiner Bauhaus-Zeit brachte er gemeinsam mit Gropius die Bauhaus-Bücher heraus. Er war als Schriftleiter und Gestalter für die Buchreihe zuständig, welche unter anderem die Arbeiten des Bauhauses vorstellten und erklärten. Aufgrund des erneuten Kriegsbeginns emigrierte László Moholy-Nagy nach Amsterdam, später nach London und 1937 nach Chicago. Hier übernahm er die Leitung der Designschule New Bauhaus. Die Nachfolgeeinrichtung – School of Design – wurde durch ihn gegründet und geleitet.

Wirkungsorte von Moholy-Nagy

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