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Johann Wolfgang von Goethe

Auf den Spuren eines Genies: 1775 wählte Johann Wolfgang von Goethe im Alter von 26 Jahren Thüringen als seine zweite Heimat und verbrachte hier seine wichtigste Zeit bis zu seinem Tod im Jahr 1832. Ob als Staatsmann, Künstler, Naturforscher, Dichter, Denker oder Lebemann - seine authentischen Wirkungsstätten laden ein zu einem wunderbaren Ausflug in die Vergangenheit ...

Gut möglich, dass Gothe bei seiner Ankunft am 7. November 1775 nicht sehr begeistert von Weimar ist. Er kommt aus dem viel größeren Frankfurt und landet nun in einem Nest, das mit dem heutigen Weimar noch nicht allzu viel gemein hat. Noch dazu ist das Schloss eine Brandruine. Die herzogliche Familie ist ins Fürstenhaus umgezogen.

Der Grund für Goethes Reise ins Thüringische: Anna Amalias Sohn Carl August, gerade zum Herzog gekürt, braucht einen klugen Ratgeber und Vertrauten. Die beiden wandern, reiten und betrinken sich zusammen und benehmen sich erst einmal häufig daneben. Goethe, der sich stets nach der neuesten Mode kleidet und wohl auch recht gut aussieht, wird Geheimer Legationsrat, Herder auf seinen Vorschlag Superintendent.

Der Dichterfüst aus Frankfurt steigt bald auf, kümmert sich um Kriegs- und Wegbau-Belange ebenso wie um das Finanzwesen. Er ist mit dem Wiederaufbau des abgebrannten Schlosses beauftrgat, baut als Bibliothekar die einzigartige Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit ihrem berühmten Rokokosaal aus, gestaltet den Park an der Ilm mit dem Gartenhaus, das er selbst in den ersten Jahren bewohnt, und lässt das Römische Haus bauen. Hin und wieder verfasst er seinem Herzog zuliebe sogar auch mittelmäßige Hoflyrik. Schließlich erhält der den Adelstitel. In wichtigen Fragen entscheidet der junge Regent nichts ohne seinen Berater Goethe.

Alles Goethe, oder wer? Blick in die Ausstellung "Lebensfluten-Tatensturm".

In seiner Funktion als Bibliothekar baute Goethe die Herzogin Anna Amalia Bibliothek mit ihrem berühmten Rokokosaal aus.

Idyllisch: Goethes Gartenhäuschen und der Park an der Ilm tragen Goethes planerische Handschrift.

Der Goethewanderweg verbindet Ilmenau und Stützerbach.

Stimmungsvoll: Weimar feiert den Goethe-Geburtstag am 28. August mit zahlreichen Veranstaltungen.

Ein buntes Leben

In dem Haus am Frauenplan hat Goethe schon fast ein Jahrzehnt zur Miete gewohnt, als der Herzog es für ihn kauft. Der Dichter kann das Haus nun umbauen und die Räume nach seiner eigenen Farbenlehre gestalten. In dem teils verwinkelten, teils von geraden Zimmerfluchten geprägten Bau lebt er mit Freundin Christiane Vulpius und Sohn August. Aber zum Haushalt gehören auch noch eine Tante und eine Schwester der Vulpius, ein Freund Goethes, der Hauslehrer Augusts und regelmäßig Gäste. Um den Überblick nicht zu verlieren, lässt der Hausherr seine Lebensgefährtin Haushaltsbuch führen.

In der Ausstellung "Lebensfluten - Tatensturm" im Goethe-Nationalmuseum kann man Seiten aus diesen Wirtschaftsbüchern - und viele andere Originaldokumente - betrachten. Die Schau ordnet das Schaffen Goethes nach Themen und stellt es in einen Zusammenhang zur Zeit. Spannend: ein Generator, mit dem Besucher Zitate aus Goethes "Faust" auswählen können, die dann im Rahmen einer Installation gezeigt werden.

 

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