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Hohenbergen

Hohenbergen ist mit ca. 185 Einwohnern seit 1994 ein Ortsteil der Stadt Schlotheim. Im Jahre 1359 fand Hohenberga zum ersten Mal urkundliche Erwähnung. Die Siedlung gehörte den Herren von Körner. Nachdem der Ort durch kriegerische Ereignisse völlig zerstört war, wurde er 1433 an das Kloster Volkenroda abgetreten und von diesem wieder aufgebaut. Doch die Geschichte hinterließ noch öfter ihre Spuren. So wurde Hohenbergen im Bauernkrieg verwüstet und entstand 1533 neu. In den Thüringer Sagen läßt sich die Entstehungsgeschichte des Dorfnamens finden. Nach der Zerstörung des Ortes suchten die Bewohner eine neue Stelle zum Siedeln. Sie fanden sie schließlich zwischen zwei hohen Bergen und nannten diesen neuen Ort Hohenbergen. Entlang der Dorfstraße gruppieren sich Wohnhäuser mit Nebengebäuden und Gärten. Der Ort wird in seiner Länge durch einen Bach, der durch das gesamte Dorf fließt, geteilt. Hohenbergen liegt in einer landschaftlichen reizvollen Gegend, in einer Höhe von 278 m über dem NN am Fuße der Hainleite, im Nordosten des Thüringer Beckens. Über seine Ortsgrenzen hinaus bekannt ist der Ort heute vor allem durch den Hohenberger Hof, einem landwirtschaftlichen Familienbetrieb und den Gasthof und Pension Lindenhof, ein beliebtes Ausflugsziel der Städter und vieler Kegelfreunde. Einen aktiven Platz im gesellschaftlichen Leben des Ortes nimmt die Freiwillige Feuerwehr Hohenbergens ein. Auch die Wester- Reit- und Fahrverein hat in Hohenbergen sein Domizil gefunden. In den letzten Jahren wurden Straßen, Plätze und Gebäude im Rahmen der Dorferneuerung saniert. Auf private Initiative ortsansässiger Gewerbebetreibende, ist die Renovierung der Kirche vorgenommen worden. Hohenbergen hat sich unübersehbar in einen schmucken und liebenswerten Ort verwandelt.

Architektur und Denkmäler (1)

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Markt 1
99994 Schlotheim

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