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Heinrichsbrunnen

Der über den weiträumigen Marktplatz schweifende Blick wird vom Heinrichsbrunnen angezogen.

Ein lebensgroßes Standbild von Kaiser Heinrich II. bildet den Abschluss der Brunnensäule über der Brunnenschale

Meiningen verdankt diesen Brunnen Georg II. von Sachsen-Meiningen.
Der Theaterherzog ließ den Brunnen 1872 auf eigene Kosten errichten.
Meiningen sollte in seinem Zentrum ein Denkmal erhalten, das einer Residenzstadt würdig ist.
Der Herzog folgte mit der Gestaltung des Brunnens einer Legende, die historisch nicht bewiesen werden kann.

Kaiser Heinrich II. soll die Meininger Stadtkirche gestiftet haben. Historisch verbürgt ist, dass Heinrich II., der letzte Kaiser der Ottonen und König des Ostfränkischen Reiches im Jahre 1007 das Bistum in Bamberg gründete und große Affinität zur Kirche besaß.
Der Bezug zur Kirche kommt in der Brunnengestaltung durch ein Kirchenmodell in der Hand Heinrich II. und durch zwei Kapellenmodelle auf dem Beckenrand des Brunnens zum Ausdruck.
Die Gestaltung des Brunnens hatten der Architekt Schneider und der Bildhauer Pohl aus Aachen übernommen.

Der Heinrichsbrunnen wurde 1998 im Rahmen der Stadtbodengestaltung saniert.
Der großflächige Marktplatz besteht seit 1969.
Hier finden dienstags der Wochenmarkt und freitags der Grüne Markt statt.

 

Detailinformationen

  • Historismus

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  • Sprache: deutsch

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