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Eigenrieden

Urkundlich wird Eigenrieden 1246, im Zusammenhang mit der Schenkung des Dorfes Pfafferode an den Komtur und Deutschordens-Konvent bei St. Marien zu Mühlhausen, erwähnt. Eigenrieden, in der Zeit auch Digrieden, Eigenriede und Eierrieden genannt, gab einer Adelsfamilie, die auf einer Anhöhe eine Burg besaß den Namen. Der Grund und Boden gehörte in früheren Zeiten zum größten Teil dem Kloster Anrode, welches den selben, im Laufe des 16.Jahrhunderts, an noch jetzt in Eigenrieden wohnhaften Familien namens Luhn und Koch veräußerte. 1525 wurde es von den Herren von Boineburg und Schmalstieg als Entgelt für die durch Müntzersche Scharen erlittenen Verluste gänzlich zerstört, aber bald darauf wieder aufgebaut. Eigenrieden besitzt eine Vielzahl kleiner, vor allem historischer Sehenswürdigkeiten. Der Mühlhäuser Landgraben mit dem einzig erhaltenen Teil der Eigenrieder Warte, die St. Ulrich-Kirche, der Schäfersbrunnen, die Grüne Eiche im Kalten Hof und die Mammutbäume bei Waldfrieden laden zu Besuch ein. In der Vergangenheit war die Haupterwerbsquelle die Landwirtschaft. Mit dem politischen Umschwung veränderte sich auch die wirtschaftliche Struktur. Ein Gewerbegebiet direkt an der B249 gelegen schafft günstige Voraussetzungen für Ansiedlungen zahlreicher Handwerker, Gewerbetreibenden und kleinerer Firmen.

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