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Eiermannbau

Das 1938/39 nach Plänen des Architekten Egon Eiermann erweiterte Feuerlöschgerätewerk stellt ein herausragendes Denkmal der Architekturmoderne und Industriebaukultur dar. Die Berliner Total KG Foerstner & Co. ließ durch den damals noch unbekannten und heute weltberühmten Architekten Egon Eiermann den 1906 von Hermann Schneider errichteten Fabrikbau in einer zeittypischen, modernen Formensprache umgestalten.

Egon Eiermann gehörte zur zweiten Generation der modernen Architektur. Die Gebäude von ihm aus den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts - vorwiegend Wohnhäuser und Industriebauten - zeigen eine Strömung des Bauens im Geiste der Moderne, abseits vom Monumentalanspruch.

Seit 2016 wird der Standort initiativ von der Internationalen Bauausstellung Thüringen entwickelt und zählt als sogenannter LeerGut-Standort. Unter diesem Namen verwaltet die IBA leerstehende Gebäude und haucht diesen mit neuen Nutzungsmodellen wieder Leben ein. Ein Jahr lang wurde der Eiermannbau genutzt, um Interessierte für das Projekt zu gewinnen. Seit April 2018 ist das Denkmal dauerhafter Geschäftssitz der IBA. Von hier aus wird der Standort weiterentwickelt und dient als Open Factory für Kreative – Unternehmer, Handwerker, Künstler, Start-ups etc. Gemäß der bestimmenden Leitidee „Wie wenig ist genug?“ gibt es im Eiermannbau Haus-in-Haus-Lösungen mit Büro-Gewächshäusern.

Eine Ausstellung aller IBA-Projekte sowie der Eiermannbau als Denkmal für modernes Bauen stehen mit vorheriger Anmeldung zur Besichtigung offen.

Öffnungszeiten

nach Absprache zur Besichtigung geöffnet

Service

  • Sprache: deutsch

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Lage

Kontakt

Internationale Bauausstellung Thüringen GmbH

Auenstraße 11
99510 Apolda

Ansprechpartner(in): Katja Fischer

Ortsinformationen

Anreise