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Das perfekte Wochenende in Weimar

Im Bauhaus-Museum gewesen, Goethes Gartenhäuschen besucht und auch noch schnell bei Friedrich Schiller vorbeigeschaut: In dieser Stadt wohnt die Kultur, hier atmet jedes Eckchen Literaturgeschichte, klassische Musik und Genie-Begegnung.

Jetzt ist es Zeit für eine kleine Auszeit, eine halbe Stunde im Grünen, auf der sonnigen Wiese beim Schloss zum Beispiel, die schon zum Park an der Ilm gehört. Im Rücken hat man die Musikhochschule, vor sich das Weimarer Schloss, in dem die Klassik Stiftung Weimar ihren Sitz hat. Und ums Eck steht die berühmte Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Hier summen Bienen, ein Zitronenfalter segelt vorbei, das Gras piekst ein bisschen, und vom Café Resi dringt leises Lachen herüber. Ob man jetzt was verpasst? Na klar, viel! Aber der Park an der Ilm liegt einfach herrlich, und Weimars Kulturschätze kann man eh nicht auf einen Streich kennen lernen.

Die Stadt, in der Goethe und Schiller dichteten, in der Liszt komponierte und Gropius das Bauhaus erfand, lebt ja nicht nur gut von seinem reichen kulturellen Erbe – sie führt es auch klug fort. Durch die Gassen weht internationales Flair. Es gibt junge Kunst, studentische Konzerte, Sommerfestivals und ein neues Viertel, wo im Bauhaus-Stil gebaut wurde.

 

Freitag

Nachmittags:

Vor dem Goethe-Nationalmuseum am Frauenplan stehen sie und warten – genießen Sie die Weimarer Altstadt entspannt in einer Kutsche. Mehrere Touren stehen zur Auswahl, die in der Tourist Information reserviert werden können.

 

Samstag

Morgens: Beginnen wir bei den Klassikern: Mit einem Besuch des Goethe-Nationalmuseums und seiner neuen Dauerausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“; alternativ oder auch zusätzlich ist eine Stippvisite in Schillers Wohnhaus ganz in der Nähe zu empfehlen. Anschließend geht’s zum Mittagessen ins Residenz Café beim Schloss.

Nachmittags: Vom Residenz Café („Resi“) aus ist es ein Katzensprung zum Park an der Ilm, wo Goethes Gartenhäuschen steht. Wer Lust hat, spaziert hinauf zum Haus am Horn, einem Muster-Bungalow aus der Bauhauszeit. Anschließend: ein Besuch der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Dort ist allerdings Voranmeldung erforderlich, da die Besucherzahl begrenzt ist.

Abends: Besuchen Sie doch einmal das Deutsche Nationaltheater, das Goethe einst leitete, vielleicht steht sogar ein Klassiker auf dem Programm. Wer sich für Nachwuchsstars interessiert, besucht ein studentisches Musikkonzert. Tipp fürs Abendessen: Eine sehr gute Küche hat z. B. der Johannshof in der Scherfgasse – er ist im Herzen der Altstadt gelegen.

 

Sonntag

Morgens: Gegenüber vom Nationaltheater liegt das Bauhaus-Museum – es erzählt die Geschichte der wichtigsten Kunstschule des frühen 20. Jahrhunderts anhand von vielen Exponaten. Wie wär’s danach mit einer Thüringer vom Holzkohlengrill, zum Beispiel von den Ständen am Markt?

Nachmittags: Wenn das Wetter schön ist, sollten Sie einmal hinausfahren, nach Belvedere, ins Lust- und Jagdschloss der Herzöge, das zum Welterbe der UNESCO gehört. Eine der schönsten Sommerresidenzen Thüringens! Ansonsten empfehlen wir: einen Besuch im Weimar-Haus, wo Gäste die Geschichte der Stadt multimedial erleben können.

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