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Büttstedt

Das Dorf Büttstedt, unweit von Dingelstädt, gehörte seiner Lage nach zum alten Gau Eichsfeld. Die Bedeutung des Namens ist noch in Dunkel gehüllt und umstritten. Der Ort wird wahrscheinlich erstmalig im Jahre 1124 genannt. In diesem Jahr ging ein Hof (Garten) in "Budestete" mit seinem ganzen Zubehör und Rechten als Besitz des Klosters Anrode an den Erzbischof von Mainz über. Verhältnismäßig früh wird dennoch das Dorf Büttstedt urkundlich erwähnt. Das Erhaltene der Urkunde von 1124 ist sehr deutlich geschrieben und lesbar, so dass der Name "Budestete" gesichert wäre. Im Jahre 1294 tritt Büttstedt zum erstenmal in Berühung mit dem vor 1268 gegründeteten Kloster Anrode. Die frühere, aus Spätgotik stammende Pfarrkirche von Büttstedt war im Jahre 1684 völlig ausgebrannt. Am 30. Juli 1922 wurde erstmalig eine Prozession zum Vierzehnheiligenbild auf dem Mittelberg veranstaltet. Hier wurde vor dem Muttergottesbild die Herz-Maria-Bruderschaft gehalten. Zwar mußte Büttstedt auf einen unmittelbaren Eisenbahnanschluß verzichten, durch die Brücke auf dem Gemeindegebiet im Zuge der Nebenstrecke Leinefelde-Geismar hat sie aber doch einen bedeutenden Berührungspunkt mit der Bahn.

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