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Bösleben

Bösleben liegt ca. 10 km östlich von Arnstadt am Hessenbach. Seine erste urkundliche Erwähnung (Bozilebo) geht auf das "Brevarium Lulli" aus dem Güterverzeichnis des Klosters Hersfeld hervor. Im Laufe der Geschichte hatte der Ort verschiedene Namen. 1119 stand in Bösleben eine Wasserburg, Burg und Ort hatten immer wieder verschiedene Herren. Zunächst gehörten sie den Grafen Wichmann, und später saßen die Ritter Dietrich und Behringer von Witzleben auf der Burg Bösleben. Im 14./15. Jahrhundert war Bösleben in Lehnshoheit der Grafen von Gleichen-Tonna. Zwischen dem 13. und 16. Jh. wurde zur Farbgewinnung Waid, eine gelbblühende Pflanze, angebaut. Bis 1598 war im Ort eine Waidmühle in Betrieb. 1606 erhielt Kammerherr von Wolzogen das Lehngut in Bösleben als Dank von Herzog Karl-August für den Schutz der Herzogin Louise in Weimar während des napoleonischen Feldzuges. 1837 verkaufte Frau Wolzogen das Gut in Bösleben an die Schwarzburg-Rudolstädter Kammer. 1851 wurde der Besitz den Ortseinwohnern zur Parzellierung verkauft. 1853 erwarb die Gemeinde das ehemalige Herrenhaus und wurde 1858 als Schule eingerichtet. Für die Schulkinder wurde die Wolzogenstiftung ins Leben gerufen, mit welcher Friedrich Wilhelm Triebel, Lehrer in Bösleben, am 1. Sonntag im Juli ein Kinderfest veranstaltete. Seit 1990 wird dieses Kinderfest als "Triebelfest" wieder gefeiert. Der Haupterwerbszweig, neben Handwerk und Gewerbe, ist von jeher in Bösleben die Landwirtschaft. 1967 wurden die Orte Bösleben und Wüllersleben zu einer Gemeinde mit dem Namen Bösleben-Wüllersleben vereint.t dem Namen Bö8

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