Seite empfehlen:

Bischofferode

Erste urkundliche Erwähnung als Klosterdorf des Klosters Gerode 1186. Die Kirchen von Bischofferode sind als Nachfolger einer Curtis-Kapelle anzusehen. Wahrscheinlich schon um 743/745 erbaut. Zu jedem Königshof gehörte eine Kapelle, die entweder innerhalb der Curtis oder dicht dabei stand, ferner eine Frankenmühle, mindestens ein Reichsdorf (villa regia) und vielfach noch eine Sunder i.d.R. ein Sunderwald. Die genannten Merkmale lassen sich bei der Curtis Husen nachweisen. Nördlich von Bischofferode liegt das Männerholz, das den Gerechtigkeitsbesitzern (Hausbesitzer, die das Recht hatten, jährlich eine bestimmte Menge Holz im Wald für den eigenen Bedarf zu schlagen) des Dorfes gehörte. Es grenzt an die zum ehemaligen Benediktinerkloster Gerode gehörenden ausgedehnten Waldungen. Bis zum Beginn des Kalibergbaus zu Anfang des Jahrhunderts 1909 dominierte die Landwirtschaft als Erwerbsquelle. Danach wirkte die Kali-Industrie prägend bis zum 31.12.1993. Zu diesem Zeitpunkt wurde der Kalibergbau in Bischofferode eingestellt. Heute spielt das Handwerk wieder eine stärkere Rolle.

Museen, Kunst und Kultur (1)

Kommentare

Lage

Kontakt

Gemeinde Sonnenstein

Bahnhofstr. 12
37345 Sonnenstein

Telefon: +49 (0) 36072 83110
Fax: +49 (0) 36072 83132

Anreise

Unterkünfte in der Nähe