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Bergmannskapelle Ilmenau

Jahrhundertelanger Bergbau auf Kupfer und Silber hinterließ in Ilmenau zahlreiche Spuren. Aus dem Jahre 1444 stammt die erste sichere Nachricht über diesen Bergbau. Im 18 Jahrhundert kam er durch Entwässerungsprobleme zum Erliegen. Inmitten des früheren Bergbaureviers an der Sturmheide befindet sich ein kleines Fachwerkhäuschen, das durch seine besondere Gestalt auffällt. Es liegt unmittelbar an der Halde des früheren Schachtes "Gottes Gabe". Man vermutet, das sich hier die Bergleute versammelten, um vor der Schicht gemeinsam zu beten und singen. Ein Glöckchen, in einem aufgesetzten Türmchen oder seitlich am Gebäude angebracht, rief die Bergleute zum pünktlichen Erscheinen.
Da an der Sturmheide nur bis zum 18.Jahrhundert Bergbau betrieben wurde, musste die Bergmannskapelle vor mehr als 200 Jahren entstanden sein.

Seit 1995 beherbergt die Bergmannskapelle eine kleine Ausstellung zum Kupferschieferbergbau an der Sturmheide und kann auf Anfrage besichtigt werden.

Service

  • Sprache: deutsch

Kommentare

Lage

Kontakt

Bergmannskapelle

Unterer Berggraben 2
98693 Ilmenau

Telefon: +49 (0) 3677-600300

Ortsinformationen

Anreise

Information zu Öffnungen

Da die Regelungen zur Coronavirus-Eindämmung gelockert werden, öffnen nach und nach kulturelle Einrichtungen und andere Institutionen. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch beim jeweiligen Betreiber, z.B. auf der Website, ob und wie der Besuch vor Ort möglich ist.