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Aktuelle Meldungen vom Thüringer Heilbäderverband e. V.

Herzliche Einladung zum Thüringer Bädertag 2015 in Bad Frankenhausen

Bad Frankenhausen ist in diesem Jahr Austragungsort für den Thüringer Bädertag.

Der alljährlich stattfindende Branchentreff des Thüringer Heilbäderverbandes e.V. führt traditionsgemäß Bürgermeister, Kurdirektoren, Gäste aus Politik und Wirtschaft zusammen, um in den Erfahrungsaustausch zu treten und über weitere Aufgaben und Ziele des Gesundheitstourismus in Thüringen und des Verbandes zu beraten und zu diskutieren.

Die Einladung, Programm und Anmeldung finden Sie hier:

Laufen für die Gesundheit

Der Thüringer Heilbäderverband e.V. veranstaltet gemeinsam mit seinen Mitgliedsorten vom 19. April bis 26. Juni 2015 den

2. Thüringer Nordic-Walking-Cup.

Teilnehmen kann jeder interessierte sportliche Wanderer und Walker.

Seien Sie dabei und laufen Sie für Ihre Gesundheit. Ihre Teilnahme wird mit tollen Preisen belohnt!

Veranstaltungsorte, Termine und Teilnahmebedingungen finden Sie hier:

Neuer Name: SOLEWELT folgt auf Keltenbad

 

Aus dem Bad Salzunger Keltenbad ist die die „SOLEWELT Bad Salzungen“ geworden. Der neue Name bezieht sich auf die Bad Salzunger Sole als das natürliche Heilmittel der Kurstadt.

Sole ersetzt Keltenthema
Nach rund 15 Jahren verschwindet der Begriff Keltenbad. Seit dem Umbau des Bades von 2012 bis 2014 sind sämtliche baulichen Bezüge zum keltischen Thema verschwunden. Die Sole bildet seither wieder den Markenkern der Bad Salzunger Kur. Besonders Bad Salzungens starke Sole ist deutschlandweit für seine heilende Wirkung bekannt. Darauf nimmt der neue Name SOLEWELT Bezug.

Die Kontinente der SOLEWELT
Die Gesundheits-Angebote der SOLEWELT sind vielfältig. Die SOLEWELT besteht aus folgenden „Angebots-Kontinenten“:
• SOLE Aktivbad
• SOLE Saunaland
• SOLE Atem-Zentrum (Gradierwerk mit Raum- und Geräte-Inhalationen)
• Wohlfühl- und Gesundheits-Zentrum
• Fitness- und Präventions-Zentrum

Neuer Name wurde durch Mitarbeiter und Geschäftsführung gemeinsam entwickelt. „Wir haben den neuen Namen gemeinsam mit den Mitarbeitern unseres Unternehmens entwickelt. Es gab auch Impulse von außen. Letztlich glauben wir an die positive Wirkung des Namens SOLEWELT bei unseren Zielgruppen und daran, dass unser Bad noch stärker als Bad der starken Sole wahrgenommen wird“, so Kur-Geschäftsführer Daniel Steffan.

Natürliches Heilmittel zukunftsfähig machen
Die Sole steht wie viele andere natürliche Heilmittel vor einem Comeback. Viele Menschen suchen ganz bewusst wieder einen Zugang zu natürlichen Heilmitteln und Behandlungsmethoden. Dies wird durch Umfragen und Zukunftsprognosen (bspw. des Zukunftsinstitutes) belegt. Um gerade die starke und besonders einzigartig mineralisierte Bad Salzunger Natursole in marktfähige Angebote zu packen, wurden neue Wege in der Vermarktung eingeschlagen. Kur-Geschäftsführer Daniel Steffan weiter: „Zielgruppengenaue Informationen über die Anwendungsbereiche der Sole, interessante Privatzahler-Angebote sowie das Reagieren auf veränderte Kundenwünsche können das bisweilen angestaubte Image der Kur und der Sole aufpolieren“. (KVG Bad Salzungen)

 

Vorsorgeleistungen werden verbessert

Am 17. Dezember 2014 hat das Bundeskabinett das Gesetz zur Stärkung der Prävention (Präventionsgesetz) beschlossen. 

Im Gesetz wird die Inanspruchnahme von Primärpräventions- und Vorsorgeleistungen  für Versicherte mit besonderen beruflichen oder familiären Belastungssituationen, wie Beschäftigte in Schichtarbeit und pflegende Angehörige, erleichtert. Für diese Versicherten wird die Möglichkeit verbessert, neben wohnortnahen Angeboten, die grundsätzlich eine mehrwöchige regelmäßige Teilnahme erfordern, auch Angebote in der kompakten Form wohnortfern wahrnehmen zu können, indem auch sie künftig – wie bei der Inanspruchnahme von ambulanten Vorsorgeleistungen in anerkannten Kurorten  - einen Zuschuss zu den übrigen Kosten erhalten können, die ihnen im Zusammenhang mit dieser Leistung entstehen. Die Obergrenze des Zuschusses wird erhöht. Versicherte, die ambulante Vorsorgeleistungen oder primärpräventive Leistungen wohnortfern erhalten, können zusätzlich zu diesen Leistungen einen täglichen Zuschuss von bis zu 16 Euro (bisher 13 Euro) und chronisch kranke Kleinkinder bis zu 25 Euro (bisher 21 Euro) bekommen. Versicherte mit besonderen beruflichen und familiären Belastungssituationen können damit unmittelbar ambulante Leistungen in anerkannten Kurorten in Anspruch nehmen. Die Krankenkassen dürfen deshalb bei ihren Leistungsentscheidungen nicht auf die Möglichkeit verweisen, dass für diese Versicherten entsprechende ambulante Maßnahmen am Wohnort ausreichen. Durch Verbesserungen der Krankenkassen bei den Vorsorge- und Präventionsleistungen in anerkannten Kurorten entstehen den Krankenkassen ab dem Jahr 2016 geschätzte Mehrausgaben in einer Größenordnung von 15 bis 20 Millionen Euro.(DHV)

Thüringer Verordnung über die Voraussetzung der Anerkennung als Kur- und Erholungsort in Kraft getreten

Die Thüringer Verordnung über die Voraussetzung der Anerkennung als Kur- und Erholungsort ist am 20. November 2014 in Kraft getreten.

Damit wird ein detaillierter Katalog mit Anforderungen an die Prädikatisierung von Städten und Gemeinden bis hin zum Antragsverfahren vorgelegt, der verständlich und effizient von den Kommunen und Entscheidungsträgern zu händeln ist.

Im Zuge der Novellierung des Thüringer Kurortegesetzes, das am 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist, wurde eine Trennung der Rechtsvorschriften in Gesetz und Rechtsverordnung vorgenommen. Während im Kurortegesetz die Grundsätze zur Anerkennung von Kur- und Erholungsorten geregelt ist, sind die speziellen Anforderungen und Voraussetzungen, die an die jeweilige Prädikatisierung gestellt werden, in der Rechtsverordnung geregelt.

Grundlage der Rechtsverordnung bilden die aktuellen bundeseinheitlich geltenden Qualitätskriterien nach den „Begriffsbestimmungen für Kur- und Erholungsorte“ des Deutschen Tourismusverbandes und des Deutschen Heilbäderverbandes.

Der Thüringer Heilbäderverband - als Mitglied des Landesfachausschuss für Kur- und Bäderwesen an der Erarbeitung der Verordnung mitwirkend – begrüßt die neue Verordnung. Kommunen können künftig im Vorfeld beurteilen, inwieweit sie die Voraussetzungen für eine Prädikatisierung oder Re-Prädikatisierung erfüllen oder nicht, und davon ihre Antragsstellung abhängig machen. Außerdem wird mit der Vorgabe von strengeren Qualitätskriterien, zum Beispiel für Touristinformationen und das Beherbergungswesen, dem steigenden Qualitätsanspruch der Patienten und Gäste besser entsprochen.

Aktualisiert wurde auch in diesem Zusammenhang die Anzahl der im Landesfachausschuss für Kur- und Bäderwesen mitwirkenden Mitglieder, die aus Landesministerien, den Bereichen Kur und Tourismus, Krankenkassen und IHK mit je einer Stimme vertreten sind. Der Ausschuss, der vom TMWAT berufen wird und unter dessen Leitung arbeitet, wirkt in allen Fragen des Prädikatisierungsverfahrens und -verleihung beratend.

Bundeskanzlerin würdigte medizinische Kompetenz der Heilbäder

Im Rahmen des 110. Deutschen Bädertages, der im November 2014 im Ostseeheilbad Zingst stattfand,  begrüßten über 200 Vertreter der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik aus ganz Deutschland Bundeskanzlerin Angel Merkel. In ihrer mit viel Beifall aufgenommenen Rede sicherte sie den deutschen Heilbädern und Kurorten ihre Unterstützung bei verschiedenen Fragen und Weichenstellungen zu. Schließlich habe sie selbst in ihrem Wahlkreis 13 See(heil)bäder und Kurorte. Auch stimmte sie mit den Verbandsmitgliedern überein, dass die deutschen Heilbäder und Kurorte  auf Grund ihrer medizinischen Kernkompetenz den ländlichen Raum stärken. Zudem müssten sie in das demnächst zu verabschiedende Präventionsgesetz  mit einbezogen werden.

Der Entwurf des Präventionsgesetzes sieht unter anderem vor, die Inanspruchnahme von Primärpräventions- und Vorsorgeleistungen für Versicherte mit besonderen beruflichen oder familiären Belastungssituationen, wie Beschäftigte in Schichtarbeit und pflegende Angehörige, zu erleichtern. Versicherte mit besonderen beruflichen und familiären Belastungssituationen sollen nach dem Referentenentwurf zum Präventionsgesetz unmittelbar ambulante Leistungen in anerkannten Kurorten in Anspruch nehmen können. Gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sowie der Zunahme an chronischen und multimorbiden Erkrankungen müssten diese Leistungen allen Versicherten als Pflichtleistung zur Verfügung stehen, fordert der Deutsche Heilbäderverband. (DHV/THBV))

Heilbadstatus gesichert

Bad Klosterlausnitz kann seinen Heilbad-Status behalten. Die 3600 Einwohner zählenden Gemeinde im Saale-Holzlandkreis hat die Prüfung des Landesfachausschusses für Kur- und Bäderwesen bestanden und erfüllt die nach dem Thüringer Kurortegesetz vorgeschriebenen Kriterien zur Erlangung des Prädikates Heilbad.

Bereits im letzten Herbst hatte Bürgermeisterin Gabriele Klotz den Landesfachausschuss, den für die Prädikatisierung der Kurorte vom Thüringer Wirtschaftsministerium eingesetzten Ausschuss zu einer Ortsbereisung bzw. Prüfung Gast. Das seit 2000 anerkannte Heilbad wird in seiner kurörtlichen Infrastruktur in der Hauptsache von drei Rehakliniken, einem Kurmittelhaus, einer Therme sowie einer großzügigen Kurpromenade mit Kurpark bestimmt. Das allein aber hat die Jury nicht überzeugt. Gepflegte Straßen und Anlagen, ein ausgewogenes Angebot an Gastronomie und Hotelerie sowie eine jährlichen Übernachtungszahl von 203.440 waren für das Urteil ebenso ausschlaggebend wie das Vorhandensein eines ortsgebundenen natürlichen Heilmittels und die Vorlage eines Luftgutachtens. Nicht zuletzt die ständigen Bemühungen der Kommune, den Kurort weiter zu entwickeln und für Patienten, Gäste und Einwohner attraktiver zu machen. So werden in den nächsten zwei Jahren 1,9 Millionen Euro für Ausbau und Erweiterung des Kurparks investiert. Der Freistaat Thüringen fördert das Vorhaben mit 1,3 Millionen Euro.

Allergikerfreundliche Kommunen

Der Deutsche Heilbäderverband (DHV) unterstützt Heilbäder und Kurorte, sich als allergikerfreundlich zu profilieren und das Zertifikat als Allergikerfreundliche Kommune zu erhalten.

Allergien betreffen derzeit etwa ein Drittel der Bevölkerung. Wissenschaftlich fundierte Hochrechnungen gehen davon aus, dass in wenigen Jahren etwa die Hälfte der Bevölkerung unter einer oder mehreren Allergien leiden wird. Damit ist die Allergie zur häufigsten chronischen Erkrankung geworden. Statistisch gesehen gibt es schon heute in jeder Familie einen Allergiker. Für den Tourismus hat sich damit ein Trend entwickelt, der in Zukunft eine entscheidende Bedeutung haben wird – auch und gerade für die deutschen Heilbäder und Kurorte, den Kompetenzzentren für Gesundheit.

Um das Urlaubsangebot für Allergiker und ihre Mitreisenden zu verbessern und den Gesundheitstourismus in Deutschland auch in dieser Hinsicht qualitativ weiterzuentwickeln, regt der DHV Heilbäder und Kurorte an, sich als allergikerfreundlich zertifizieren zu lassen. Hierfür wurde eine Kooperation mit der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) vereinbart. Zweck der Zusammenarbeit ist, die von ECARF begonnene Initiative zur Zertifizierung allergikerfreundlicher Kommunen in Deutschland exklusiv durch den DHV fortzuführen und auszubauen. Die Stiftung ECARF stellt dem DHV ihr wissenschaftlich fundiertes Konzept „Allergikerfreundliche Kommune“ zur Verfügung und unterstützt die Verbreitung des ECARF-Qualitätssiegels durch den Verband.

Aktualisierte Fassung der Begriffsbestimmungen ist erhältlich

Die aktualisierte Fassung der Begriffsbestimmungen liegt nun vor. "Das ist  ein wichtiger Schritt für die zukünftige Aufstellung und Ausrichtung des deutschen Bäderwesens“, so der Präsident des Deutschen Heilbäderverbandes e.V. Hinsken.

Auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Heilbäderverbandes am 26. Oktober 2013 in Bad Kissingen wurde die überarbeitete Fassung der Begriffsbestimmungen beschlossen, die noch als fortgeschriebene 12. Fassung geführt wird.

Der DHV hat sich gemeinsam mit dem Ausschussvorsitzenden Hans-Joachim Bädorf intensiv damit beschäftigt, den Landesheilbäderverbänden, darunter auch dem Thüringer Heilbäderverband e.V.,  Ministerien und den weiteren Verbandsmitgliedern die aktuelle Version der “Begriffsbestimmungen / Qualitätsstandards für Heilbäder und Kurorte, Luftkurorte, Erholungsorte - einschließlich der Prädikatisierungsvoraussetzungen -sowie für Heilbrunnen und Heilquellen” als Online-Version zur Verfügung zu stellen. Unter www.deutscher-heilbaederverband.de können Sie die aktu¬ellen Begriffsbestimmungen einsehen und herunterladen. Eingearbeitet sind die Veränderungen über die Mitgliederversammlungen des DHV der Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012, wie aus dem Jahr 2013.

Weitere Informationen und Hilfestellungen erhalten Sie unter: 030 / 2463 692 0.

Mehr Mobilität für Kurgäse und Urlauber durch kostenlose Nutzung des ÖPNV

Kurgäste und Touristen, die im Besitz einer Kurkarte sind, können in der Inselsbergregion den ÖPNV kostenlos nutzen. Entsprechende Verträge von Tabarz, Friedrichroda, Tambach-Dietharz und Georgenthal mit der Regionalen Verkehrsgemeinschaft Gotha GmbH (RVG) ermöglichen diesen Service. Das Kurkarten-Kombi-Ticket ist  innerhalb der vereinbarten VMT-Tarifzonen mit Regional- und Stadtbussen der RVG, mit der Thüringerwaldbahn und Straßenbahn Gotha GmbH (TWSB) und dem DB Regio AG (DB) gültig. Das Streckennetz, auf dem die Kurkarte als Fahrschein gilt, reicht von Brotterode bis Oberhof und von der Neuen Ausspanne bei Tambach-Dietharz bis Gotha. Das gut ausgebaute Liniennetz im Landkreis Gotha und die Partnerschaft der Verkehrsunternehmen im Verkehrsverbund Mittelthüringen sind die beste Grundlage für die Mobilität der Kurgäste und Urlauber. Die kostenfreie Nutzung von Bussen, Bahnen und Straßenbahnen ist in der Kurtaxe bereits enthalten. Nähere Infos dazu in den Touristinformationen der Orte.

Ökonomisches Schwergewicht: Wir sind Gesundheitstourismus!

„Die Kur- und Heilbäder als Juwelen des Deutschlandtourismus sind so beliebt wie schon lange nicht mehr. Der jüngst vorgelegte tourismuspolitische Bericht der Bundesregierung zeigt deutlich, dass die deutschen Heilbäder und Kurorte einen erheblichen Beitrag zum Wirtschaftsfaktor Tourismus leisten. Von den rund 2,9 Millionen direkten und indirekten Erwerbstätigen in Deutschland sind hier rund 14% in den Heilbädern und Kurorten beschäftigt“, heißt es dazu in einer Pressemitteilung vom Deutschen Heilbädervebrand e.V. (DHV)

Der Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Parlamentarischer Staatssekretär Ernst Burgbacher fügte dem hinzu: "Der Tourismus ist eine Boom-Branche, die weltweit eine immer wichtigere Rolle für Wachstum und Beschäftigung spielt.“ Nach Angaben der World Tourism Organization (UNWTO) haben sich 2012 erstmals mehr als eine Milliarde Menschen auf eine touristische Auslandsreise begeben.

Der Präsident des DHV MdB Ernst Hinsken ist davon überzeugt, dass vor allem die Bundesrepublik als krisenbeständiges Land von diesem Wachstum am stärksten in den vergangenen Jahren profitiert hat. Auch die enge Kooperation mit der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) hat durch verstärkte Vermarktung im Ausland dazu beigetragen, dass die Zahlen der ausländischen Gäste deutlich gestiegen sind. Insgesamt verzeichnete das Statistische Bundesamt im vergangenen Jahr rund 407 Millionen Übernachtungen in Deutschland, von denen rund ein Drittel in den Heilbädern und Kurorten generiert wurden, heißt es weiter.

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