To będzie najlepszy wybór! Niezależnie od tego, czy szukasz spokoju w naturze, miejskiego zgiełku, chcesz spędzić urlop z rodziną, marzysz o kempingu na zielonej trawie, historycznej przygodzie czy też tradycyjnym leniuchowaniu. W Turyngii znajdziesz najlepsze lokalizacje, idealnie dostosowane do potrzeb każdej osoby.
Aus Schlendern wird Staunen.
Natur achten. Zukunft gestalten.
In Thüringen wurde Gartenbaugeschichte geschrieben. Zwischen Klostermauern, Bürgergärten und Handelswegen entstand hier über Jahrhunderte ein Wissen über Pflanzen, das weit über die Region hinauswirkt. Schon früh wurde Erfurt zu einem Zentrum dieses Wissens. Gärtner, Händler und Gelehrte kultivierten die Pflanzen nicht nur, sondern erforschten, sammelten und verbreiteten. Namen wie Christian Reichart, Begründer des Erfurter Erwerbsgartenbaus, stehen für eine Zeit, in der Gartenbau zur Wissenschaft wurde – und Thüringen zu einem ihrer wichtigsten Orte. Wer heute durch Thüringens Gärten geht, entdeckt mehr als Blüten und Beete. Es ist der Duft von Kräutern in der warmen Luft, das feine Leuchten von Blütenfarben, das Rascheln von Blättern unter den Füßen – und die leise Ahnung, dass hier mehr wächst als Natur.
Wo Gartenbau zur Kultur wird
In Erfurt, einer der bedeutendsten Gartenbaustädte Europas, beginnt das Verständnis für diese Geschichte. Das Deutsche Gartenbaumuseum, inmitten der historischen Gartenanlage im egapark, macht durch zahlreiche interaktive Ausstellungsräume sichtbar, wie eng Pflanzenwissen, Handwerk und Gesellschaft miteinander verbunden sind. Hier wird Gartenbau nicht als Hobby erzählt, sondern als kulturelle Leistung: als Grundlage für Ernährung, als Motor für Handel und als Ausdruck von Wissen, das über Generationen weitergegeben wurde. Wer sich darauf einlässt, erkennt: Viele Pflanzen, die heute selbstverständlich wirken, sind Teil einer langen Geschichte aus Beobachtung, Erfahrung und Weitergabe.
Mehr zum Deutschen Gartenbaumuseum in Erfurt
Pflanzen, die Thüringen geprägt haben
Einige dieser Pflanzen erzählen besonders eindrücklich von Thüringens Geschichte. Der Altenburger Safran zeigt, wie viel Geduld, Handarbeit und Sorgfalt in einem Produkt stecken können, das in kleinen Mengen wächst – und gerade deshalb so besonders ist. Der Färberwaid, einst als „blaues Gold“ gehandelt, verlieh Stoffen ihre intensive Farbe – und machte Städte wie Erfurt wohlhabend. Noch heute lässt sich erahnen, welche Bedeutung diese unscheinbare Pflanze für Handel und Handwerk hatte. Die Erfurter Brunnenkresse wiederum wächst frisch und klar im Wasser. Sie steht für eine Tradition, die bis heute fortlebt: regionale Produkte, kurze Wege, unmittelbarer Geschmack.
Burg Posterstein aus spektakulären Blickwinkeln
Unterwegs im Kräuterland
Im Thüringer Olitätenland im Schwarzatal nahm eine besondere Pflanzenkultur ihren Anfang. Wandernde Händler, die sogenannten Buckelapotheker, stellten aus heimischen Kräutern Öle, Tinkturen sowie Mischungen her und trugen ihr Wissen weit über die Region hinaus. Bis heute steht dieses Erbe für einen achtsamen Umgang mit Pflanzen – und für ein Wissen, das auf Erfahrung beruht. Wie lebendig diese Tradition geblieben ist, zeigt sich auch im Thüringer Kräutergarten im Schwarzatal. Hier wachsen zahlreiche heimische Heil- und Gewürzpflanzen, die einst Grundlage der Olitätenherstellung waren. Besucher können die Pflanzen nicht nur sehen, sondern riechen, berühren und ihre Verwendung kennenlernen – ein Ort, an dem sich Geschichte unmittelbar erschließt.
In der Kräuterschule Großbreitenbach wird die köstliche Apfelsaftschorle mit frisch geernteten Zutaten wie Thüringer Pfefferminze, Giersch und Bärwurzblättern zusammengestellt.
In Bad Langensalza wird dieses Wissen auf besondere Weise weitergeführt. Im Apothekergarten wachsen zahlreiche Pflanzen, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde verwendet werden. Blumenrabatte mit Rosen und besonders attraktiv blühende und duftende Exemplare umsäumen eine Reihe an thematisch-geordneten Kräuterbeeten. Nur ein paar Gehminuten entfernt, zeigt der BUND Natur!Garten, wie vielfältig sich heimische Pflanzen in einem ökologischen Gleichgewicht entfalten. Ohne strenge Ordnung entsteht ein lebendiger Raum, in dem Wildkräuter, Blüten und Gräser zusammenwirken – ein leiser Hinweis darauf, wie Natur sich selbst reguliert.
Die Kräutererlebnisse in der Rhön bieten Naturerkundung, kulinarische Praxis und traditionelles Wissen in einem ganzheitlichen Erlebnis. Bei geführten Wanderungen und Workshops lernen Besucherinnen und Besucher, heimische Wildkräuter sicher zu bestimmen. Besonderer Ausflugstipp: Der Kräutergarten Propstei Zella – ein Klostergarten, in dem naturnahe Eindrücke von Kräutern und Pflanzen mit Wissen zu traditioneller Klostermedizin verbunden werden.
Zwischen Beeten und Mauern entsteht eine ruhige Atmosphäre, die den Blick für das Wesentliche schärft.
Ein Garten für zu Hause
Vielleicht beginnt Zukunft ganz unscheinbar – mit einer Pflanze. Auf Thüringer Pflanzenbörsen und Gartenmärkten werden regionale Sorten, Stauden und Kräuter angeboten – oft verbunden mit persönlichem Austausch und Tipps zur Pflege. Wer hier etwas mitnimmt, kann ein Stück Thüringen mit nach Hause nehmen und selbst weiter kultivieren. Im eigenen Garten wächst daraus ein Andenken, das bleibt – und bei jedem neuen Blatt, jeder Blüte an einen Ort erinnert, an dem Pflanzen, Wissen und Genuss eng miteinander verbunden sind.
Unterwegs im Kräuterland
Wie lebendig diese Tradition geblieben ist, zeigt sich auch im Thüringer Kräutergarten im Schwarzatal. Hier wachsen zahlreiche heimische Heil- und Gewürzpflanzen, die einst Grundlage der Olitätenherstellung waren. Besucher können die Pflanzen nicht nur sehen, sondern riechen, berühren und ihre Verwendung kennenlernen – ein Ort, an dem sich Geschichte unmittelbar erschließt.
In Bad Langensalza wird dieses Wissen auf besondere Weise weitergeführt. Im Apothekergarten wachsen zahlreiche Pflanzen, die seit Jahrhunderten in der Naturheilkunde verwendet werden. Blumenrabatte mit Rosen und besonders attraktiv blühende und duftende Exemplare umsäumen eine Reihe an thematisch-geordneten Kräuterbeeten.. Nur ein paar Gehminuten entfernt, zeigt der BUND Natur!Garten, wie vielfältig sich heimische Pflanzen in einem ökologischen Gleichgewicht entfalten. Ohne strenge Ordnung entsteht ein lebendiger Raum, in dem Wildkräuter, Blüten und Gräser zusammenwirken – ein leiser Hinweis darauf, wie Natur sich selbst reguliert.
Die Kräutererlebnisse in der Rhön bieten Naturerkundung, kulinarische Praxis und traditionelles Wissen in einem ganzheitlichen Erlebnis. Bei geführten Wanderungen und Workshops lernen Besucherinnen und Besucher, heimische Wildkräuter sicher zu bestimmen. Besonderer Ausflugstipp: Der Kräutergarten Propstei Zella – ein Klostergarten, in dem naturnahe Eindrücke von Kräutern und Pflanzen mit Wissen zu traditioneller Klostermedizin verbunden werden.
Zwischen Beeten und Mauern entsteht eine ruhige Atmosphäre, die den Blick für das Wesentliche schärft.




