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Weimarer Land Genuss on tour: Einkaufen im Weimarer Land

Frühling, das viele frische Grün tut uns gut, die Temperaturen stimmen positiv und wir haben Lust auf Unternehmungen, um Dinge zu entdecken die Neu für uns sind. Begleitet uns auf einer Tour durch das Weimarer Land und seht es mit den Augen derer die es gerade entdeckt, oder endlich einmal wiedergesehen haben.

Los gehts bei Revierförsterin Uta Krispin. Sie begrüßt uns herzlich und bittet gleich mal zum heißen Kaffee. Denn leider muss die Kräuterwanderung ausfallen, weil es regnet. Macht aber nix! In der altdeutschen Backstube bekommen wir Coppa vom Wildschwein, Salami vom Reh, frisches hausgebackenes Brot, duftenden Kaffee, frisch gepflückten Bärlauch und ganz frische Lindenblätter aufs Butterbrot. Damit sind wir sofort versöhnt. Uta erzählt uns vom Wild und vom Wald und all das so herrlich erfrischend, das wir alle gleich im Gespräch sind, als kämen wir jede Woche hierher. Für mich ist das keine große Überraschung. So herzlich sind se nämlich, die Thüringer!

Weimarer Land Wildgut Wildladen Wilrode

Wir erfahren etwas über die Herstellung der Wildwurst, darüber dass Rehe manchmal ganz schöne Vielfraße sein können – gerade wenn es um frisches Grün geht und ganz viel über all die vielen Aktivitäten, die hier angeboten werden. Von Waldführungen über Kräuterwanderungen, Vogelstimmenspaziergänge bis hin zur Waldschule ist so einiges dabei. Mehr Infos dazu gibts hier bei „Schminktante“ 

Mit den ersten Produkten im schönen Filz-Shopper, ging es danach erst einmal zum Einchecken zur ersten Übernachtung, in das Hotel Resort Schloss Auerstedt.

Dort angekommen checkten wir nach einem sehr leckeren Secco ohne Alkohol ein und guckten uns etwas um.

Der Kontrast zwischen den alten Gemäuern und den sehr modern eingerichteten Appartements gefiel uns sehr. Eine perfekte Hochzeitslocation schoss es mir sofort durch den Kopf. Seitdem ich fotografiere, schießen mir oft Bilder durch den Kopf, wenn ich an bestimmten Orten bin. Die Fotos werden hier sicher malerisch. Ganz gleich ob du in der Maloca oder im historischen Schloss feierst. Die Grünanlage bietet einfach wundervolle Fotomotive. Hier weiterlesen bei „a matter of taste“ 

Schloss Auerstedt

Reisen macht hungrig und durstig und es ist natürlich klar, dass auch der fabelhafte Thüringer Wein, gepaart mit sehr gutem regionalen Essen, eine Rolle auf dieser Genussreise spielen sollte. Und so fand der erste Tag der Reise einen Höhepunkt mit einem Besuch im Weingut Zahn.

Secco Weingut Zahn

Frau Zahn mit ihrem Ehemann Thorsten General hat uns mitgerissen mit der Leidenschaft für Weinanbau, den Ort Kaatschen (Idylle pur) und die Liebe zum Detail. Es wurde nie langweilig zuzuhören.

Das Essen war hervorragend, die Weinauswahl der Knaller und die Stimmung ausgelassen. Seit neuestem gibt es neben Wein sogar eine kleine Bierbude mit Fischbrötchen direkt an der Saale. Wer irgendwie kann, sollte unbedingt an einem der angebotenen Events teilnehmen. Dort wird einem nämlich von der Krimi-Wanderung, über Ruderboot-Touren, Yoga im Weinberg, bis hin zum Dinner oder Picknick im Weinberg so einiges geboten. Mehr Infos dazu findet ihr hier: „Dreiraumhaus“ 

Der nächste Tag brachte Sonnenschein und den Beginn der Tour am Weintor in Bad Sulza. Begleitet von Dietmar Meier aus dem VeloIn Bad Berka, radelte die kleine Reisegruppe ins nahe Eberstedt, um in der historischen Mühle weitere Spezialitäten zu entdecken.

Dort begrüßte uns Constanze Mayrhofer. Sie betreibt die Mühle und das wunderbare schwimmende Hüttendorf. Welches wir nach einer kleinen Senfverkostung auch gleich in Augenschein nahmen.

Die Hütten werden besonders von Schulklassen gerne genutzt. Aber auch Familien kommen hier nicht zu kurz. In den liebevoll und völlig unterschiedlich eingerichteten Zimmern und Ferienwohnungen kann man herrlich entspannen und von dort aus tolle Ausflüge machen. Besonders kleine Kinder kommen hier voll auf ihre Kosten. Denn auf dem Gelände, wo es auch Wohnmobilplätze gibt, befindet sich ein Spielplatz und ein kleines Ziegengehege. Lest hier weiter bei „a matter of taste“ 

Schwimmende Hütten

Das spezielle Senföl noch auf der Zunge , ging die Tour weiter zum nächsten Produkt. Jetzt sollte es um Mehl gehen. In der historischen Mühle von Ralf Clauder in Denstedt wollten die Blogerinnen mehr erfahren, über das schonende mahlen und die Vorteile die damit verbunden sind. Neugierige Fragen wurden beantwortetet und alle hatten großen Respekt vor dem Handwerk, welches heute nur noch selten so ausgeübt wird.

Seit Dr. Rudolph Clauder 1935 die Mühle erwarb, ist viel passiert. Auch die Mühle hat sich verändert. Gemahlen wird hier in dritter Generation aber immernoch auf traditionelle Weise. Mittlerweile gibt es ein kleines Café und man kann sich zur Besichtigung anmelden. Oder sein eigenes Getreide zu Schrot, Mehl oder Kleie mahlen lassen. Oder einfach eins der guten Mehle kaufen. Beeindruckt klettern wir durch die einzelnen Etagen der Mühle. Wir bestaunen die tollen Maschinen, aus denen ein Netz aus Rohren miteinander verbunden ist. Jede Maschine mahlt einen anderen Grad. Der Lärm ist ohrenbetäubend, weshalb wir uns mit Frau Clauder zu heißem Kaffee und traditionellem Thüringer Kirmeskuchen ins Café zurückziehen und ihr dort Löcher in den Bauch fragen. Was das genau für fragen waren erfahrt ihr bei „Schminktante“ 

Senfmühle Eberstedt

Danach hieß es den Mehlstaub abschütteln und in ein ganz anderes Thema eintauchen. Jetzt galt der Besuch dem Ziegenhof von Stefanie Eberhard in Eichelborn. Die wartete schon ganz ungeduldig auf ihre interessierten Gäste. Die sollten nämlich live erleben, wie Ziegen gemolken werden. Dafür war es auch höchste Zeit. Daneben warteten auch Kartoffeln und ein hervorragender Ziegenquark um verspeist zu werden. Der Tisch war im Stall gedeckt. Hund, Katze, Hühner und Ziegen drum herum und Stefanie beantwortete geduldig alle Fragen.

Tierisch blieb es auch bei der fast letzten Station des Tages. Die Bienen in der Schloßimkerei in Tonndorf waren das nächste Ziel und Detlef Rien erzählte spannend vom Leben der fleißigen Tiere. Mit Bienen haben wir uns vorher noch nie wirklich beschäftigt, doch Imker Detlef Rien hat so schön von dem Leben der Bienen erzählt, dass wir ihm noch stundenlang zuhören hätten können. Als sich der Regen angekündigt hat, sind wir zur Honigprobe. Das war unglaublich spannend und schnell wurde uns klar, dass wir eher für die „leichteren“ Sorten zu haben sind.

Nach der Imkerei haben wir Dietmar wieder getroffen. In seinem Hotel Velo Inn in Bad Berka durften wir die zweite Nacht schlafen (und bekamen am nächsten Morgen ein ausgezeichnetes Frühstück!!!). Mehr darüber bei „Frl.Ordnung“   

Ein Tag mit vielen Eindrücken, vielen Geschichten und sehr viel genussvollem Essen ging zu Ende. Er sollte noch gekrönt werden von einem Abendessen im „Güldenen Zopf“ in Blankenhain. Das Lokal, welches zu 80% mit Zutaten aus der Region kocht und eine thüringische Küche serviert, die neu und modern interpretiert ist, hat uns alle begeistert.

Güldene Zopf Blankenhain

Der Restaurantleiter ist so ein ganz verschmitzter Typ mit Hipster Bart und er war unserer Frauenrunde wirklich gewachsen. Ein Spruch jagte den anderen. Wir hatten großen Spaß.
Beim Gedanken an unser Abendessen kann ich nur schwärmen. Perfekte Küche! Absoluter Hammer! Dieses Restaurant bekommt wirklich alle Daumen nach oben von uns. Mehr dazu von „Dreiraumhaus“

Liebe Gäste, lautete die Frage am Ende der Genusstour, wie ist denn eurer Fazit der Reise quer durch die Kulinarik des Weimarer Landes ? Die Frage haben alle mit einem glücklichen Lächeln beantwortet und mit dem Versprechen bekundet, dass sie wieder kommen und das hier Erlebte natürlich weiter erzählen. Wo sie das tun ? Natürlich auf ihren Blogs.

TIPPS FÜR DEINE URLAUBSPLANUNG AUF THUERINGEN-ENTDECKEN.DE

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union (EFRE) und dem Freistaat Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) kofinanziert.

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