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Thüringer Wald, Schiefer und wieder Heu

Schon in der letzten Woche sind wir wehmütig und denken über die Zeit nach unserer letzten Sommertour nach. Was werden wir dann machen? Ach na klar, wir werden das Thüringer Herbst-Team 😉 und werden alle Ziele noch mal in Herbstfarben „abklappern“, alle leckeren Gerichte zu Hause nachkochen und uns um den Titel Thüringer kreativstes Weihnachtswichtelteam bewerben. Ihr merkt schon, wir machen weiter und haben alle Hände voll zu tun. 🙂

Sommerteam in Neuhaus am Rennweg

Aber jetzt ersteinmal: Auf geht’s zur 8. Sommertour, mit unserem achten Mietfahrzeug, zum achten Mal Sonne im Gepäck, mit Vorfreude und Spannung und unserem schönen Reisekoffer. Und wir fahren zum zweiten Mal an Ilmenau vorbei, tief in den Thüringer Wald hinein, ins Thüringer Schiefergebirge. Da, wo es neben ganzen Orten aus Schiefer die schönen Bergwiesen gibt und viel Heu! Nach Neuhaus am Rennweg.

Neuhaus am Rennweg?

Heißt das hier nicht überall Rennsteig? Okay, für alle die sich auch wundern, eine (ganz) kurze  Erklärung: Ja, es ist der Rennsteig. Früher, als man noch mit Pferden unterwegs war, konnten die Pferde hier oben angekommen, mal so richtig galoppieren, also RENNEN. Deswegen der kleine Unterschied 😉

Wir sind am Ziel angekommen. Es ist ein (großes) fast mondänes Haus aus Schiefer, das 4-Sterne-Hotel Schieferhof. Parkplatz suchen, finden und kurz darauf werden wir aufs Herzlichste von Kerstin, der Hotelmanagerin empfangen. Wir fühlen uns gleich wohl in dem stilvoll eingerichteten Haus. Von außen fast ein bisschen unscheinbar, innen voller Überraschungen. An unserem Zimmer gefällt uns besonders gut die kleine Sitzecke, von außen wie ein Balkon aussehend, die angenehme Atmosphäre, die das Gelbgestreift der Tapeten versprüht, die sinnreichen Sprüche an der Wand und die vielen gemütlichen Kissen auf dem Bett. Hier kann man doch direkt mal ganz lange ausschlafen (wir übrigens nicht), ein lustiges Buch lesen und sich bis 22.30 Uhr ein Frühstück  a la carte bestellen. 🙂

Schieferhof

Ohhh, unser Begrüßungsdrink wartet doch, los, los! Aha, wir werden vom Chef Herrn Horn, dem Koch, Kerstin UND richtig vielen Kräutern erwartet. Ach so, selber machen ist angesagt. Okay, hinein in die Kurbel – Saft – Press – Apparatur mit Petersilie, Schnittlauch, Gurke, Bärwurz und Co. und kräftig kurbeln. Prost! Und – wie schmeckt‘s, werden wir natürlich gefragt. Ja, wie sagt man es am charmantesten? 😉  INTERESSANT. Auf jeden Fall haben wir etwas für unsere Vitaminzufuhr getan, an unserem persönlichen Kräutertrunkrezept müssen wir noch feilen.

Kräuterküche

Wir dürfen nun noch ein wenig entspannen, uns die echt spannende Geschichte des Hotels anhören und sind gespannt auf das Hightlight des Tages – KÜHE KÄMMEN.

Abends, nach dem einmaligen Erlebnis mit Monika, Dossan und Maite, freuen wir uns auf das Menü, was uns Heusüppchen und Heubutter verspricht. Und die Vorfreude lohnt sich wirklich: Wiedermal überlegen wir während des Schmausens, ob wir nicht die anderen Gänge abwählen und den bestimmt in der Küche stehenden GROSSEN Topf mit Heusuppe plus gebackenem Kalbsbries auf unseren Tisch (be)stellen. Lecker, lecker, lecker (uns fällt einfach kein anderes Wort für „lecker“ ein)! 😉

Schweinemedaillons

Aber selbstverständlich sind die anderen Menüpunkte mit Saalezander oder Medaillons vom Oberweißbacher Landschwein mit Kräuterbeet auch ein Genuss und wir sind froh, stille gewesen zu sein. Vielen Dank an den Chefkoch Dominic Mähr für diese kulinarische Reise!

Wormeln und Joggingschuhe

Neuer Morgen, neues Glück: Um Punktgenau 7.30 Uhr treffen wir uns mit Frau Worm, der Chefin des Hotels und bekommen endlich Antwort auf die Frage: „Was ist Wormeln?“
Ausgerüstet mit bequemen Sachen und Sportschuhen laufen und joggen wir durch die frühmorgendliche Natur, lauschen den Vögeln und den kleinen Geschichten unserer Vormacherin und kommen so ganz entspannt im neuen Tag an. Wormeln ist also eine Mischung aus sportlicher Betätigung und mentaler Entspannung, eine kleine Vorbereitung für‘s eigene ICH, um einen von Anfang an positiven Tag zu erleben! Abschließend genießen wir einen frisch gepressten Orangensaft. Danke Frau Worm für diese Übung und für die kleinen Tipps. 🙂

2013-08-31 08.40.32

Einen Tipp besuchen wir gleich noch nach dem schönen Frühstück und der Verabschiedung von unseren tollen Gastgebern: Wir sind ja hier mitten im Thüringer Weihnachten – Vorbereitungsland. Überall Glasbläser Handwerk und passende Industrie dazu. Und wir dürfen mal kurz hinter die Kulissen schauen. Da wo Weihnachten das ganze Jahr über ein Thema ist. In der Greiner Mai GmbH wird alles noch wie vor 150 Jahren handgefertigt. Schön, dass wir nun schon ein bisschen auf Weihnachten eingestimmt sind! Und morgen gibt’s Glühwein! 🙂

Weihnachten das Ganz Jahr

Lauscha ist die Glasbläserstadt in Deutschland und Wiege des Christbaumschmuckes aus Glas mit vielfältigen Besichtigungsmöglichkeiten. Einem Glasbläser bei der Herstellung über die Schulter zu schauen oder seine eigene Glaskugel herstellen, all das ist in Lauscha möglich.

Mehr Infos gibt es hier:  Glaszentrum Lauscha

TIPPS FÜR DEINE URLAUBSPLANUNG AUF THUERINGEN-ENTDECKEN.DE
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    Wow!!!! Unser Begrüßungstrunk ist ganz grüüün und schmeckt nach Wiese ;-) ...(viele viele Kräuter drin):-) :-)
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    Auch hier im stilvollen Schieferhofrestaurant kocht der Koch oberleckere Speisen...yessss!!!! ;-)

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union (EFRE) und dem Freistaat Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) kofinanziert.

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