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Schokolade für alle Sinne: Goethe Chocolaterie und Schokoladenwellness in der Kyffhäusertherme

Die tollsten Dinge, die ich während meiner Thüringenreisen als Teil meines Projektes für “Thüringen entdecken” erleben darf, sind nicht nur die geheimen Schätze, die dieses Bundesland zu bieten hat. Nein, ich darf auch immer wieder unfassbar talentierten und großzügigen Menschen begegnen, die allerhand spannende Geschichten zu erzählen haben!

Eine solche Person ist Karin Finger, die Gründerin der Goethe Chocolaterie. Sie hat eine inspirierende Geschichte zu erzählen: Während sie mir ihren Lebensweg beschreibt, bin ich sehr bewegt von ihren vielen beeindruckenden Leistungen.

Aber ich fange erstmal am Beginn dieser Geschichte an: Schokolade für die Sinne.

Für eine Schokoladenliebhaberin wie mich ist das ein Thema, das mich sehr begeistert. Als ich mich auf den Weg nach Oldisleben, eine kleine Stadt im thüringischen Kyffhäuserkreis, machte, war ich nicht sicher, was mich erwarten würde. Meine Fantasie führte mich direkt zu Willi Wonkas Fabrik aus dem Film  „Charlie und die Schokoladenfabrik“. Mein Verstand hingegen sagte mir, dass ich in einer großen, unpersönlichen Fabrik landen würde. Ich habe zwar im Vorfeld meiner Reise die Goethe Chocolaterie recherchiert, die Onlineergebnisse konnten aber dem, was mich erwartete, nicht gerecht werden!

Spielplatz und Holzbackofen in der Goethe Chocolaterie

Die Chocolaterie war weit davon entfernt, unpersönlich zu sein. Im Gegenteil – sobald ich das Gebäude betrat, war ich von einem warmen Gefühl umgeben. Als Erstes bemerkte ich die vielen offenen Flächen, die einen direkten Blick auf die gut beleuchtete Küche gewährten. Das Ganze war versehen mit Farbklecksen der Schokoladen-Produzenten, die fleißig an ihren Kreationen tüftelten. Das war wirklich etwas ganz anderes als die kalte Atmosphäre in einer Schokoladenfabrik!

Die Küchenchefs, jeder mit einer anderen, bunten Uniform ausgestattet, schienen alle ein breites Lächeln im Gesicht zu haben. Das ist auch sehr verständlich, wenn man bedenkt, dass das Schokoladenaroma die Theta-Gehirnwellen aktiviert und für Entspannung sorgt…

Pralinenauswahl in der Goethe Chocolaterie

Ich wurde herzlich von Karin Finger begrüßt, einer zierlichen Frau, die von einer eindrucksvollen Aura umgeben zu sein scheint. Wir fanden schnell einen Draht zueinander, als sie begann, mir die Erlebniswelt zu zeigen. Man spürte ihren Stolz. Als wir es uns mit Kaffee und Schoko-Eis im Bistro gemütlich machten, fragte ich sie, wie sie auf die Idee gekommen war, eine Schokoladenmanufaktur in Oldisleben zu eröffnen. Es war eine große Überraschung als Karin erklärte „Ich bin eigentlich eine ausgebildete Elektrikerin!“

Die Geschichte der Goethe-Chocolaterie in Oldisleben

Karin, die in Brandenburg geboren wurde, studierte Business Management in Berlin. Es war die Liebe zu ihrem Ehemann, die sie im Jahr 1987 schließlich nach Thüringen brachte.
Nachdem sie mehrere Jahre bei Siemens als Abteilungsleiterin arbeitete, bereiste sie in den darauffolgenden 14 Jahren die Welt. Anschließend spürte sie den tiefen Wunsch, ihrem Herzen zu folgen und sich an einem Ort niederzulassen.

Da stellt sich mir die Frage: Wie landet eine ausgebildete Elektrikerin mit einem Studium im Bereich Business Development in der Schokoladenbranche? Karin erzählt mir, dass ihr Urgroßvater ein in Russland lebender Bäcker war, der unter anderem sogar für den russischen Zar arbeitete! Von da an blieb die Liebe zur Bäckerei in der Familie – Karins Großvater besaß eine kleine Bäckerei in Brandenburg. Hier verbrachte Karin als Kind viele Stunden – nach eigener Aussage – damit, die Rosinen aus dem Stollen zu picken, erzählt sie lachend.

Das tiefe Bedürfnis danach, sich selbstständig zu machen, wuchs in Karin. Dazu kam der Wunsch, mehr Zeit Zuhause mit ihrer Familie verbringen zu können. Sie spielte mit vielen Ideen und Konzepten, aber letztendlich wurde es ihr oberstes Ziel, Schokolade und Fruchtaufstriche herzustellen.

Im Jahr 2004 festigte sich diese Idee, als sie an den Patisserie World Championships in München teilnahm. Hier durfte sie von dem Star-Patissier Robert Oppeneder, einem der derzeit erfolgreichsten und kreativsten Konditoren, lernen. Als sie dann ihren ersten großen Auftrag für das Taschenbergpalais in Dresden bekam und 500 Gläser ihres hausgemachten Fruchtaufstrichs geordert wurden, wusste sie, dass ihr Bauchgefühl sie nicht getäuscht hatte.

Köche kochen Früchte zu einem Aufstrich ein

Im Sommer 2005 erfüllte Karin sich endlich ihren Traum und eröffnete ihren Betrieb in einer kleinen Bad Frankenhausener Villa. Mit zwei Angestellten startete sie durch. Zunächst waren Fruchtaufstriche ihr Hauptanliegen. Im ersten Jahr verkaufte sie zusammen mit ihrem kleinen Team 500 Gläser an Unternehmen wie Feinkost Käfer in München oder 1.000 Gläser ihres Rumtopfes an die Allianz in Bayern, welche diese als Weihnachtsgeschenke für ihre eigenen Klienten nutzten.  Bis zu diesem Tag bekommt Karin Sonderaufträge in der Weihnachtszeit für ihren allseits beliebten Rumtopf!

Karins Zutat für den besonderen Erfolg: Schokolade

Im Jahr 2006 fügte Karin eine Zutat hinzu, die schon von Anfang an ihre Leidenschaft war – Schokolade! Und damit wurde die Goethe Chocolaterie geboren.

Karin verlässt sich sehr auf das „Learning by doing“ – Prinzip, sprich, man lernt etwas, während man es einfach ausprobiert! Mit nur wenig Erfahrung, aber einer großen Passion stürzte sie sich mit ihrem Team in die Höhen und Tiefen, die ein kleines Unternehmen mit sich bringt. Auch wenn sie bereits einige Klienten in der Tasche hatte, war es oft mühsam, gute Kunden zu finden,  die dazu bereit waren mit einem kleinen Newcomerunternehmen zusammenzuarbeiten.

Heute hat Karin mit ihrer Chocolaterie eine kleine Oase in Oldisleben etabliert. Zusammen mit einem Laden in Leipzig hat die Goethe Chocolaterie es geschafft, in zwei verschiedenen Unternehmenszweigen Fuß zu fassen. Von Oldisleben aus versorgt sie große Hotels und Gastronomiebetriebe, wie beispielsweise die Hyatt Hotelkette in Deutschland, mit einem großen Angebot an Fruchtaufstrichen und Pralinen. In Leipzig hingegen kann sie direkt die Lebensmittel für den Verbrauchermarkt bereitstellen.

Frau zeigt Kakaobohne in der Goethe Chocolaterie

Besonders viel Aufmerksamkeit bekommt Karins Schokolade auch dafür, dass sie rein natürliche und nur die besten Zutaten für die Herstellung verwendet. Konservierungsmittel kommen Karin nicht in die Schokolade! Die Chocolaterie ist einige von wenigen in Deutschland, die ihre Pralinenformen selbst herstellen und diese Schicht für Schicht befüllen, genau wie es ihr einst Robert Oppeneder im Jahr 2004 beigebracht hat. Karin sagt, diese Erfahrungen ermöglichen es ihr heutzutage, individuelle Formen und Dekorationen für ihre Pralinen zu designen.

Schokolade ist wahrlich eine magische Zutat: Ihre Kraft schafft es, Menschen aus allen Himmelsrichtungen anzuziehen – es war keine Überraschung, dass die Leute begannen, sich für einen Besuch in der Chocolaterie zu interessieren. 2012 entschloss sich Karin dazu, für einen Tag der offenen Tür ihre Pforten zu öffnen. Das Team erwartete um die 300 Besucher. Die Realität jedoch sah ganz anders aus: 1500 Schokoladenfans reisten nach Oldisleben, um einen Blick hinter die Kulissen werfen zu können. Es war ein Tag, so Karin heute, der die gesamte Stadt zum Stocken brachte.

Eintauchen in die schönsten Sünden

Karin hat Juliana, ihre Tochter, in das Geschäft eingeführt – und damit die nächste Generation. Mit einem Marketingstudium in der Tasche hat Juliana viele neue effiziente Konzepte und Ideen entworfen und entwickelt, um die Touristen in die Chocolaterie zu führen. Jedes Jahr ab November fokussiert sich das Team auf Märchen und bietet damit verknüpfte Produkte und Events an. 2018 steht das Märchen „Tischlein Deck Dich“ im Mittelpunkt. Die Gäste können Ausstellungen und Events besuchen und Pralinen und Schokoladen, die speziell auf das Märchen ausgerichtet sind, kaufen.

Unter der Woche steht die Schokoladen- und Pralinenproduktion im Vordergrund, aber an den Wochenenden werden häufig Gäste für verschiedene Kurse in der Chocolaterie willkommen geheißen! In den Kursen kann man lernen, wie man Kuchen und Torten selber zaubert oder einen personalisierten Adventskalender herstellt. Außerdem gibt es Schokoladen-Verkostungen, man kann Schokoladenfondues genießen und vieles weitere mehr. Die Gäste bekommen viele verschiedene exklusive Ideen, wie sie sich mit verführerischer Schokolade eine Freude machen können!

Herstellung von Pralinen in Handarbeit

Was mir wirklich sehr an der „Schokoladenfabrik“ gefallen hat, war das Konzept der offenen Küche, das Karin eingeführt hat. Die Idee dafür hat sie von einer ihrer Reisen nach Südafrika mit nach Hause gebracht: Eine offene Galerie, von der aus man direkt in die Küche blicken kann. Die Besucher können den Profis also im wahrsten Sinne des Wortes auf die Finger schauen, während diese ihre wundervollen Schokoladenvariationen und Fruchtaufstriche kreieren.

Vor Kurzem hat Karin auch Kaffee in das Repertoire integriert, „weil Kaffee und Schokolade einfach zusammengehören“, sagt sie.
Die Kaffeebohnen werden direkt aus Lateinamerika, Äthiopien und Indien importiert. Anschließend werden sie in der Chocolaterie selbst geröstet. Im Café können sich die Besucher der Chocolaterie Kaffeekreationen in Kombination mit Schokolade gönnen. Und wenn Schokolade eher nicht so dein Ding ist, kannst du dich zwischen den verschiedensten cremigen, handgemachten Eissorten und Kuchen entscheiden.

Frau-stell-Pralinen-her

Mein persönlicher Weihnachtsgeschenketipp: Handgemachte Baumkuchen, Liköre, Schokoladenaufstriche und liebevoll hergestellte Schokoladentafeln in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen. Diese und viele weitere Leckereien sind bestens als ganz persönliche Geschenke für deine Liebsten geeignet!

Im Februar 2019 ist eine besondere Ausstellung zu Ehren der Kyffhäuser Region in der Chocolaterie geplant. Alle touristischen Highlights der Umgebung werden in, na ratet mal – ja genau, Schokolade ausgestellt! Das Team rund um Karin arbeitet  unter dem Titel „Schokoladenseiten der Kyffhäuser Region“ für das Ereignis – das solltet ihr definitiv nicht verpassen!

Schokolade – auch auf der Haut ein Genuss

Aufgeregt machte ich mich nach meinem Besuch der Chocolaterie für mein nächstes Schokoladenerlebnis des Tages bereit: Zu einem Termin in der Kyffhäuser Therme in Bad Frankenhausen. Hier sollte mich ein Wellnesserlebnis erwarten, auf das ich mich schon lange gefreut habe! Karola Kolbe, eine fantastische, lebhafte und großzügige Dame empfing mich mit offenen Armen. Sie führte mich herum und zeigte mir die herrliche Bäder- und Saunenlandschaft sowie den Spabereich. Am Tag meines Besuches feierten die Kyffhäuser Therme ihr 20-jähriges Bestehen, wie Karola mir erzählte. Mit Stolz in der Stimme sprach sie von der Entwicklung und den Veränderungen, welche die Therme in den letzten Jahren durchlebte.

Hier erlebt man nicht nur die Vorteile einer Wellnessoase, die Therme beherbergt auch professionelle Physiotherapie mit ausgebildeten Therapeuten, die sich den spezifischen Problemen ihrer Patienten widmen. Der Saunabereich ist weiträumig angelegt und es gibt verschiedene Indoor- und Outdoorbereiche. Das Beste aber war der umwerfende Blick auf Bad Frankenhausen, den ihr erleben könnt, wenn ihr euch im Ruheraum befindet!

Die Kyffhäusertherme sorgt für totale Entspannung vom hektischen Alltag

Totale Entspannung erwartete mich in der Totes-Meer-Salzgrotte. Der Besuch hier wurde mir von Karola empfohlen, damit ich mir die Zeit bis zum Schokoladenwellness mit etwas Gutem für meine Gesundheit versüßen konnte. Der Raum wurde von ständig wechselnden, bunten Lichtern erleuchtet – von pink über violett zu blau, grün und gelb. Ich fühlte mich wie in einem Traum! Im Hintergrund wurde sanfte, ruhige Musik gespielt, um das Gehirn auf all seinen Ebenen anzuregen. Der Boden und die Wände waren mit Himalayasalzen bedeckt, die aus dem Toten Meer stammen. Es ist besonders gut zum Inhalieren geeignet, aufgrund seiner hohen Löslichkeit.

Badewanne in der Kyffhäusertherme

Im Anschluss wurde ich für meine ersehnte Schokoladen-Wellness-Behandlung abgeholt. Im Spabereich der Kyffhäuser Therme werden viele verschiedene Behandlungen angeboten und viele Wünsche der Besucher berücksichtigt. Von beruhigenden Massagen über warme Körperpackungen bis hin zu entspannenden Aromabädern, um die Sinne zu stimulieren, könnt ihr hier einiges erleben.

Meine eigenen Sinne waren komplett aktiviert, als ich den Raum betrat und mich ganz der Entgiftung durch Schokolade hingab. Auf dem Tisch stand eine weiße, mit flüssiger Schokolade gefüllte Schüssel, die durch eine Kerze erwärmt wurde. Nun wusste ich, was mich erwartete! Als die warme Schokoladenmixtur über meinen Rücken gestrichen wurde, fühlte ich, wie die Anspannung der letzten Tage sofort nachließ. Die spezielle Mixtur wird mit Sheabutter und kleinen Salzpartikeln angereichert. Sie wird sanft in den Rücken einmassiert, damit die Haut durch den Peelingeffekt geschmeidig und sanft wird. Die Aromen von Schokolade – wie bereits am Anfang erwähnt – aktivieren immer sofort meinen Entspannungsmodus!

Saunawelt Kyffhäusertherme

Als ich nach Hause kam, fühlte ich mich wie eine Göttin. Ich war inspiriert, meine unglaubliche Erfahrung in ein gewagtes, aber doch sehr schmackhaftes Rezept einfließen zu lassen. Die Salze in der Therme beeinflussten meine Ideen, sie mit der Schokoladenbehandlung zu verbinden. Ich wusste von Anfang an, dass ich eine herzhafte Komponente in meine Schokoladenidee integrieren wollte. Eine Sache, die mich schon immer reizte, war, Schokolade mit Bacon zu kombinieren.

Schokolade beinhaltet 600 verschiedene Geschmackskomponenten. Wein – im Vergleich dazu – beinhaltet nur 200 verschiedene Komponenten. Das Aroma, dass einem das Wasser im Mund zusammenlaufen lässt, stammt von gerösteten Kakaobohnen, welche die Hauptzutat von Schokolade darstellen. Diese treten aus Substanzen hervor, die individuell betrachtet nach Kartoffelchips, gekochtem Fleisch, Pfirsichen, rohem Beef, gekochtem Kohl, Gurken und weiteren, absurden Aromen, die man eigentlich zunächst gar nicht mit Kakao in Verbindung bringen würde, riechen.

Sobald wir Schokolade im Mund haben, beginnt eine chemische Reaktion, die unsere Rezeptoren anregt. Das Gleiche passiert bei dem Genuss von Salz, so begann ich, mit dieser Idee der doppelten Positivität, meine Riegel aus dunkler Schokolade und Bacon zu entwickeln.

Moderne Kombinationen sorgen für das gewisse Etwas

Auf diversen Social Media Kanälen fragte ich meine Freunde, was sie am liebsten mit Schokolade kombinierten.  Daher habe ich ein paar tolle Einfälle erhalten: Chili, Karamell und Orange waren sehr beliebte Optionen. Ingwer, Meersalz und Lavendel gehörten zu den interessanten Kombinationen, genau wie Wasabi, Minze und Kardamom. Mir gefiel die Idee, das Ganze mit rotem Wein zu ergänzen, aber mein Lieblingsvorschlag war, Schokolade mit einem schönen französischen Chablis zu kombinieren. Das kann ich mir sehr gut zusammen mit meinen Riegeln aus dunkler Schokolade und Bacon vorstellen!

Mein persönliches Schokolade-für-alle-Sinne-Erlebnis: Fahre an einem Wochenende zur Kyffhäuser Therme, verbring ein paar Stunden damit, die Wärme der Sauna und den Luxus der Wellnessbehandlungen zu genießen.

Probier das Orientalische Rasul inklusive Rückenmassage mit feinsten Aromaölen für zwei oder die entgiftende Behandlung mit Schokolade. In wenigen Minuten Fahrtzeit gelangst du von der Therme nach Oldisleben. Hier kannst du einen Nachmittag in der Goethe Chocolaterie verbringen und an einem der tollen Kurse teilnehmen. Eine Schokoladenverkostung bietet das perfekte Ende eines schokoladigen Tages!

Wenn du wieder Zuhause bist, probier dieses Rezept aus:

Schokoriegel mit dunkler Schokolade und Bacon

Schokoriegel aus dunkler Schokolade mit Bacon und Nüssen

Zutaten (für etwa 8 kleine Riegel)

50g Walnüsse
255g hoch qualitative, dunkle Schokolade, fein gehackt
220g getrocknete Cranberries
200g kleine Baconstückchen, extra knusprig gebraten und auf Küchenpapier abgetropft
100g Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen. Die Walnüsse auf einem Stück Backpapier ausbreiten und solange rösten, bis sie goldbraun sind und duften, dauert ca. 8 Minuten. Im Anschluss abkühlen lassen und grob hacken.
  2. Lege kleine rechteckige Brotbackformen mit Backpapier oder Wachspapier aus. Erwärme zwei Drittel der Schokolade in einer Glasschüssel, indem du diese in die Mikrowelle stellst. Hierfür stellt du eine hohe Temperatur ein und überprüfst jeweils nach 30 Sekunden, ob die Schokolade bereits geschmolzen ist. Ab und zu umrühren. Füge die restliche Schokolade hinzu und rühre solange, bis diese ebenfalls geschmolzen ist.
  3. Rühre eine handvoll Walnüsse, Cranberries und die Hälfte des Bacons ein, bis sie gleichmäßig von der Schokolade umhüllt sind.
  4. Benutze einen Löffel, um die Mixtur in die zurechtgemachten Formen zu bringen. Streue die restlichen Zutaten gleichmäßig darüber. Warte, bis es sich setzt und lass es dann abkühlen, bis es hart wird.
  5. Als Alternative kannst du auch einen großen Riegel herstellen. Dafür breitest du eine Lage Backpapier auf einem Backblech aus und befolgste alle Anweisungen bis zum Punkt 3. Dann träufelst du die Mixtur auf das vorbereitete Backpapier und verteilst es auf ein 20x30cm großes Rechteck. Streue die restlichen Zutaten gleichmäßig darüber und lass das Ganze abkühlen, bis es hart wird (ca. 10 Minuten). Zerteile das Stück in ca 7cm große Teile.

Guten Appetit!

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