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Heimatliebe modern inszeniert – die Thüringer Rhön

Kennst du die Thüringer Rhön? Ich war tatsächlich das erste Mal ganz bewusst in dieser Region und wurde total überrascht von so viel moderner Heimatliebe! Wie das geht? So:

Bad Salzungen  – das Tor zur Thüringer Rhön

Die erste Überraschung – ich habe in Bad Salzungen übernachtet. Ja, diese wunderschöne Kurstadt ist quasi das Tor zur Rhön. Begeistert haben mich hier die herrlichen Fachwerkhäuser und die große historische Kuranlage, die so top gepflegt sind, dass man glaubt ein Stück in der Zeit gereist zu sein.

Dieses Gefühl bestätigte sich auch am Burgsee, an dem sich mein Hotel, das Haus Hufeland befand. Und dann kam noch mein Stadtführer dazu, der so leidenschaftlich seine Stadt vorstellte, dass man ihn und sie einfach mögen musste! Und dazu gab er auch noch tolle Insider-Tipps für Restaurants.

Diese kann ich mit bestem Gewissen weitergeben! Richtig gut essen kann man z.B. hier:

  • Café Saline: mehr als ein Café – moderne herzhafte und süße Gerichte in historischem Flair
  • Kartoffelkäfer: von außen unscheinbar, von innen urig frech und die Gerichte 1a lecker!
  • Kurhaus am Burgsee: regionale Klassiker und eine moderne internationale Küche treffen sich hier und ergeben Hand in Hand eine Speisekarte für jeden Geschmack!

Bad Salzungen ist eine Stadt mit richtigem Wohlfühl-Flair und ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch, bei dem ich definitiv die Badesachen einpacke und mich mehrere Tage von der Sole in unterschiedlichster Form beleben lasse.

Tipp für Camper: der Campingplatz ist unmittelbar neben der Solewelt an einem künstlich angelegten Arm der Werra. Hier herrscht eine tolle, gemütliche Ferienstimmung!

Die Rhön von unten – das Erlebnis Bergwerk Merkers

Ob ein Bergwerk spannend sein kann? Aber ja! Richtig rasant geht es im Bergwerk Merkers zu! Zunächst darf man im Fahrstuhl keine Platzangst haben, dann muss man sich gut festhalten und rast mit gefühlten 130 km/h auf einem LKW durch die Stollenanlage – was tatsächlich nur 30 km/h sind.

Unsere Fahrer und Führer waren richtig gut drauf und die Tour hat super viel Spaß gemacht! Selten habe ich so viel mit Begeisterung aufgeschnappt. Die Geschichte des Berwerks wurde interaktiv aufbereitet und quasi an jeder Ecke wartet eine neue Überraschung auf die Besucher:

Überraschungen im Bergwerk Merkers

  • zwei Schätze, bei denen man Bauklötzer staunt! Einer von Menschen versteckt und längst wieder ausgeraubt und einer von der Natur erschaffen und einmalig zur Schau gestellt
  • eine Lasershow mit Wow-Effekt
  • der tiefsten Hochseilgarten der Welt
  • das tiefste Graffiti der Welt
  • regelmäßige Radrennen
  • die Strecken untertage sind so lang wie 8x München-Berlin

Übrigens finden hier auch regelmäßig Konzerte und ähnliche Veranstaltungen statt! Ein Blick in den Eventkalender lohnt sich auf alle Fälle.

Heimatliebe durch spielerisches Lernen – die Arche Rhön

Von der Arche Rhön hatte ich im Vorfeld schon viel gehört und vor allem auch einige Bilder dieses außergewöhnlichen Gebäudes gesehen. Was ich nicht wusste – die interaktive Ausstellung darin dreht sich um bedrohte Tierarten der Rhön und ist so toll durchdacht, dass sie sogar den großen Spaß macht, obwohl sie für Kinder ausgerichtet ist!

Die ganze Zeit befindet man sich mitten in der Geschichte von Noah, der aufgefordert wird, Tiere wie die Spitzmaus, den Feuersalamander oder das Rhön Schaf zu retten! Alles lädt zum Spielen, Lauschen, Riechen, Umdrehen und zum genau Hinsehen ein. Hier habe ich auch meinen ersten Vogelsprachkurs mitgemacht!

Am Ende gibt es ebenfalls eine tolle Überraschung für alle aufmerksamen Besucher und, wer keine Höhenangst hat, kann den Blick in die Landschaft der Rhön schweifen lassen.

Neu eröffnet – Noahs Segel

Noch besser wird die Aussicht auf Noahs Segel! Ganz genau – diese brandneue Attraktion lehnt sich an die Geschichte der Arche Rhön an und begeistert ebenso groß und klein mit der Aussicht über die Thüringer Rhön und einer spannenden Architektur.

Uuuuund – es gibt eine Rutsche für den schnellen Weg nach unten. Auch diese macht großen Spaß…zudem kann es mit einmal Eintritt so oft genutzt werden, wie die Beine es zu lassen die Stufen nach oben zu erklimmen.

Also auf geht´s zu einem tollen Familienausflug in die Rhön mit Heimatliebe-Lerneffekt!

Heimatliebe auf dem Spiegelshof

Ja das Rhön Schaf – wahrscheinlich das bekannteste Tier der Region! Und ich durfte sogar ein paar Exemplare auf dem Spiegelshof bei der Rhönschäferin Julia persönlich kennen lernen. Sie setzt sich leidenschaftlich für den Erhalt der Rhönschafe ein und betreibt mit ihrer Rhönschaf- und einer Ziegenherde ebenso Landschaftspflege. Durch ihre Tiere bleibt die charakteristische Landschaft der Rhön erhalten.

Bei einer Tasse Kaffee haben wir uns gemütlich über ihre harte Arbeit, die Besonderheit der Rhön Schafe (u.a. weißer Körper, schwarzer Kopf) und die Zukunft der Region unterhalten. Das war schon ein besonderes Gefühl, so nah am Alltag einer Schäferin zu sein.

Wer Lust hat, sich intensiver mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Rhön zu beschäftigen, kann Julia auf dem Spiegelshof besuchen, in ihrer Pension übernachten, eine Wanderung bei ihr buchen oder sich an Naturschutzprojekten beteiligen, bei denen Sie mitwirkt. Außerdem verkauft sie auch das Fleisch ihrer Schafe und Ziegen und produziert Saft, Wein und Cidre aus Äpfeln und Kirschen.

Heimatgeschmack bei Krenzers Rhön

Ganz in der Nähe vom Spiegelshof gibt es übrigens eine außergewöhnliche Familie, die so in ihre Heimat verliebt ist, dass sie das Rhön Gefühl für Jedermann erlebbar macht.

Bei Krenzers Rhön gibt es das Gesamtpaket:

  • Schaf, Schaf und noch mehr Schaf – einfach überall wird gemäht
  • Erlebnisübernachtung im (genau) Rhönschaf-Zimmer, Apfel-Zimmer oder Schäferwagen
  • Köstliche Speisen nach Oma Annas Rezepten! Natürlich verfeinert mit Rhönschaf oder auch Apfelwein – in modern-gemütlicher Atmosphäre
  • Apropos Apfelwein – dieser und auch Apfelsherry darf verkostet und im Shop als Souvenir mit nach Hause genommen werden
  • weite Streuobstwiesen zum Träumen und Ankommen

Ich selbst war an meinem Rhön-Wochenende nur im Restaurant zu Gast bei Krenzers Rhön und wurde trotzdem schon von der Energie und dem Engagement der Familie so gepackt, dass ich mir das ganze Gelände angeschaut und den Apfel Sherry für zu Hause eingepackt habe.

Aber ich möchte unbedingt noch einmal mit meiner Familie hier herkommen, weil diese Atmosphäre und liebevolle Gestaltung aller Räume und Produkte wirklich einmalig ist. Hier fühlt man die Rhön, schmeckt sie, fasst sie an und ich glaube, dass man an einem solchen Ort wirklich mal kurz die Zeit vergessen und so richtig abschalten kann.

Darauf freue ich mich schon sehr!

Was verbindest du mit der Rhön? Hast du Lieblingsplätze, die du mit uns teilst?

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    Neu in der Rhön - Noahs Segel Hatten wir heute ein Glück mit dem Wetter! :) Gerade am neuen "Noahs Segel" in der Rhön eingetroffen, kommt die Sonne raus :) Und es sind tolle Bilder vom...
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