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Der Japanische Garten in Bad Langensalza lädt zum Frühlingszauber ein

Japan zur Kirschblüte ist der Traum vieler. Aber was wäre, wenn man gar nicht in einen Flieger Richtung Tokio steigen müsste, sondern auch in Thüringen ein klassisches Hanami, also ein Blütenfest, genießen könnte? Das geht im Japanischen Garten in Bad Langensalza.

Japanischer Garten in Bad Langensalza

Es war einmal eine idyllische Stadt, die es sich zur Aufgabe gemacht hatte, die Kurgäste durch so viele schöne Gärten wie nur möglich zu erfreuen. So entstand auch bald der Entschluss, die japanische Gartenarchitektur genauer unter die Lupe zu nehmen und ein Gartenkonzept zu entwickeln. Seit 2003 gibt es nun den Kofuko no Niwa (Garten der Glückseeligkeit), der von der Gartenarchitektin Dipl. Ing. Silke Hasskerl-Schilling entworfen und auch heute noch mit Touren betreut wird.

Japanischer Garten Bad Langensalza

In dem Garten finden sich die typischen japanischen Elemente der Gartenkunst wieder, spiegeln aber auch die verschiedenen Landschaftsarten der japanischen Inseln wieder. Da gibt es zum Beispiel die pink und lila leuchtenden Azaleen nebst Trockenlandschaften. Innerhalb des Japanischen Gartens kann man in kleineren Gärten Rückzug finden. Zum Beispiel in den Gärten der Besinnung und den Gärten des Erwachens, dem Herbstgarten und dem Platz der heiligen Bäume. Genau hier findet man dann auch zur Kirschblüte ein kleines Meer aus rosa Blüten vor, was auch entsprechende gefeiert wird.

Der Japanische Garten in Bad Langensalza lädt zum Frühlingszauber ein

Überhaupt finden im Japanischen Garten regelmäßige Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel Sushi-Kurse. Aber das eigentliche Highlight sind die japanischen Feste. Nebst dem Hanami im April, kann man auch das Kodomo No Hi (Kinderfest) mit den witzigen Karpfenfahnen im Frühling oder das Tanabata (Sternenfest) im Sommer besuchen. Noch näher kommt man wohl nicht an Japan ran ohne Thüringen zu verlassen.

Japanischer Garten in Bad Langensalza

Aber auch, wenn man es nicht zu einem der Veranstaltungen oder Feste schafft oder man gerne die Menschenmassen meiden und die Stille genießen möchte, lohnt sich ein Besuch immer. Ich selbst war schon zu verschiedenen Jahreszeiten hier und es ist einfach immer wunderschön. Gerade das macht auch japanische Landschaftsarchitektur aus, denn der Einklang mit der Natur wird angestrebt und ein harmonischer Eindruck zu jeder Saison hergestellt.

Japanischer Garten Bad Langensalza

Wetterunabhängig sind dann natürlich auch die Pavillons im Zentrum des Gartens. Im Pflanzenpavillon zum Beispiel kann man im Innengarten einer Teezeremonie beiwohnen. Außerdem werden hier Klangschalenkonzerte und Shiatsu-Therapien angeboten. Oder es geht einfach in den Garten und auf eine der Bänke um den Zen-Garten herum, um den Geist baumeln zu lassen. Eines ist sicher, Japan übt einen ganz eigenen Reiz aus und hier im Japanischen Garten in Bad Langensalza ist er in Thüringen am stärksten.

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union (EFRE) und dem Freistaat Thüringen (Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft) kofinanziert.

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